Kramaric schießt hoffenheim richtung königsklasse – und träumt laut von haaland & mbappé

Andrej Kramaric trat vor das SWR-Mikrofon, Atem noch rau vom Feuern der zwei Elfmeter, und platzte heraus: „Heute war vielleicht die letzte Chance – wir sollen träumen von der Champions League!“ Der Kroate traf doppelt gegen Borussia Dortmund, besiegelte den 2:1-Sieg in der 98. Minute und katapultierte die TSG auf Rang drei. Zwölf Punkte Vorsprung auf Platz sieben, 16 Tore Differenz – die Kraichgauer schielen plötzlich wieder auf die Top-Vier.

Kramaric wird zur legende – und zum verhandlungsass

Christian Ilzer schwärmt ungeniert: „Er ist ein Unterschiedsspieler, ich würde mir wünschen, dass er bleibt.“ Der Vertrag des 34-Jährigen läuft im Sommer aus, das Gespräch über eine Verlängerung läuft. Sportchef Andreas Schicker adelte ihn postwendend zur „absoluten Legende“. Kramaric selbst lächelt nur: „Ich bin froh und happy hier.“ Das dürfte teurer werden, je länger Hoffenheim in der Tabelle oben bleibt.

Die Rechnung ist simpel: Champions-League-Startgeld plus Prämien plus TV-Kohle – da lässt sich auch für einen gestandenen Angreifer leichter ein zweijähriges Plus-Angebot unterschreiben. Der Sieg gegen Dortmund war nicht nur drei Punkte, er war ein Statement an die eigene Geschäftsstelle.TAG7

Der traum von mbappé, haaland und yamal

Der traum von mbappé, haaland und yamal

Kramaric redete sich in Rage: „Gegen Mbappé, Haaland und Lamine Yamal zu spielen – das ist ein Traum für jeden Spieler!“ Der Satz klingt wie aus einem PlayStation-Trailer, aber er trifft den Nerv. Die TSG war nie ein Klub, der sich in europäischen Nächten umguckte. Jetzt sind es nur noch vier Spieltage, bis die Rechnung aufgeht. Und der Kroate, der einst für 38 Millionen Euro nach Hoffenheim wechselte, könnte zum Königstransfer-Magneten werden – wenn er bleibt.

Die Fans sangen nach Abpfiff „Wir wollen Europa sehen!“ Kramaric klatschte mit, dann verschwand er in den Katakomben. Dort wartet bereits das nächste Spiel, aber auch das nächste Gehaltsgespräch. Die TSG hat die Machtverhältnisse gedreht: Nun ist der Klub der Süßverdiener, der seine Stars umwerben muss. Und Kramaric? Der hält die Tür offen – und die Champions-League-Tore bereit.