Kovács pfeift atlético – und die geschichte wiederholt sich?
Ein Schauer läuft den Rojiblancos den Rücken herunter: István Kovács ist der designierte Schiedsrichter für ein brisantes Duell, das nach dem jüngsten Ligaspiel zusätzliche Nervosität mit sich bringt. Der rumänische Unparteiische kommt mit Unterstützung von Christian Dingert aus Deutschland, was die Situation für Atlético Madrid keineswegs vereinfacht.
Ein albtraum für die fasanen
Die Bilanz spricht eine deutliche Sprache: Atlético Madrid hat unter Kovács noch nie ein Spiel gewonnen. Eine Tatsache, die den Pessimismus im Lager der Madrilenen weiter schürt. Bereits in dieser Saison pfiff der Rumäne das Auswärtsspiel in Istanbul, das mit einem 1:1-Unentschieden endete und von sieben gelben Karten – davon vier für Atlético – geprägt war. Die Erinnerungen an das Champions-League-Spiel gegen Paris Saint-Germain im Klub-Weltpokal sind ebenfalls noch frisch.
Dort offenbarte Atlético-Trainer Diego Simeone seine Frustration über die Leistungen des Unparteiischen: „Ich bin es leid, immer wieder über die gleichen Probleme zu sprechen. Sonst wirken wir nur wie Opfer, und das will ich nicht sein.“ Koke, der im selben Spiel einen Treffer durchlässig für ungültig erklärt sah, ergänzte: „Auch unser 2:1 wurde zurückgenommen. Wenn er pfeift, dann pfeift er, und wenn nicht, dann nicht. Jeder hat gesehen, was passiert ist – die kleinen Details, die immer zu Ungunsten von uns fallen.“

Ein gefragter mann in europa
Trotz der schwierigen Historie genießt Kovács bei der UEFA hohes Ansehen. Er leitete bereits sechs Partien in dieser Champions-League-Saison, darunter das PSG-München-Spiel. Sein Name ist untrennbar mit dem vergangenen Champions-League-Finale verbunden, in dem Paris Saint-Germain Inter Mailand mit 1:0 bezwang und den Titel gewann. Auch beim FC Barcelona hatte Kovács bereits die Pfeife in der Hand, wobei die Katalanen ein 1:4 gegen PSG hinnehmen mussten und in der Europa League gegen Neapel ein 1:1-Unentschieden erlebten. Eine eindeutige Tendenz lässt sich also erkennen: Weder Atlético noch Barcelona konnten je einen unter Kovács geleiteten Wettbewerbskampf für sich entscheiden.
Für jeden, der an Aberglaube glaubt, mag dies ein Grund zur Besorgnis sein. Es bleibt abzuwarten, ob sich die Geschichte wiederholt und ob Kovács erneut eine entscheidende Rolle im Spielverlauf spielen wird. Die Spannung vor dem kommenden Aufeinandertreffen ist immens, und die Erinnerungen an vergangene Unpartei-Leistungen lasten schwer auf den Anhängern von Atlético Madrid.
