Celestini packt koffer in moskau – getafe winkt?

Ein kurzes, aber turbulentes Kapitel geht zu Ende: Fabio Celestini hat nach nur 40 Spielen seinen Posten als Trainer beim CSKA Moskau verlassen. Die Entlassung kommt nach einer deutlichen 1:3-Niederlage gegen Zenit St. Petersburg, die den 'Armee-Klub' weit hinter den internationalen Rängen zurücklässt.

Ein auf und ab in russland

Celestini übernahm das Ruder in Moskau mit einem vielversprechenden Start: Der Gewinn der russischen Supercopa gegen Krasnodar (0:1) ließ Hoffnungen auf eine erfolgreiche Saison aufkeimen. Doch die anschließende Entwicklung war alles andere als rosig. Aus 21 Siegen wechselten sich sechs Unentschieden mit 13 Niederlagen ab, was zu einer Bilanz von 81:66 Toren führte. Der Abstand zum Tabellenführer beträgt nun satte 18 Punkte – eine Diskrepanz, die den Verein zu dieser drastischen Maßnahme zwang.

Neben Celestini verlassen auch sein gesamtes Trainerteam den Verein, darunter Manel Expósito, José Blesa, Javier Noya, Gabriele Bagattini und Paolo Favaretto. Der CSKA bedankt sich offiziell für die Supercopa, das „spannende Fußballerlebnis“ und die Entwicklung junger Spieler. Aber die Realität ist, dass die Erwartungen nicht erfüllt wurden.

Rückkehr nach getafe? ein herzenswunsch

Rückkehr nach getafe? ein herzenswunsch

Während der CSKA sich nun unter der Interims-Regie von Dmitry Igorevich Igdisamov neu orientiert, mehren sich die Gerüchte um Celestinis mögliche Rückkehr nach Spanien. Konkret wird spekuliert, dass der Schweizer als Nachfolger von José Bordalás beim Getafe in Frage kommt. Eine Verbindung, die bereits seit längerem im Raum steht. Celestini spielte zwischen 2005 und 2010 für Getafe und hegte stets eine besondere Zuneigung für den Verein. “Es ist mein Zuhause, ich habe eine Zuneigung dazu”, erklärte er in einem Interview. Ángel Torres, der Präsident von Getafe, hatte Celestini stets im Blick – er galt als eine Art 'Plan B'.

Ob sich die Wege des 49-Jährigen und Getafes nun tatsächlich wieder kreuzen, bleibt abzuwarten. Doch eines ist klar: Celestini hat in Spanien noch offene Rechnungen – und Getafe könnte die passende Bühne sein, um diese zu begleichen. Die Fans dürfen gespannt sein, ob die Geschichte ein Happy End findet.