Mcilroy verzaubert beim champions' dinner mit kulinarischer reise

Augusta National – Rory McIlroy hat das Champions' Dinner 2024 zu einem unvergesslichen Ereignis gemacht. Der nordirische Golfstar begeisterte seine 33 Kollegen mit einer raffinierten Menüfolge, die weit über traditionelle Klischees hinausging und eine persönliche Note verriet. Ein Abend voller kulinarischer Überraschungen und Erinnerungen, der die Faszination des Golfsports auf eine neue Ebene hob.

Ein hauch von irland und die aromen georgiens

Während frühere Champions' Dinners oft von nationalen Spezialitäten geprägt waren, wählte McIlroy einen internationalen Ansatz. Ein Augenzwinkern an seine Mutter Rosie offenbarte er: „Für mein Dinner habe ich ihr die Rezeptur für Bacon-Wrapped Dates ‚gestohlen‘ – einfach unwiderstehlich!“ Doch der Abend war mehr als nur eine Hommage an die irische Küche. McIlroy ließ sich von der Region Georgia, in der Augusta National liegt, inspirieren. Peach & Ricotta Flatbread, eine focaccia mit Pfirsichen, Ricotta und scharfem Honig, fand großen Anklang. „Ich wollte lokale Zutaten einbinden“, erklärte McIlroy, „und das kam gut an.“

Besonders erfolgreich erwies sich auch die Rock Shrimp Tempura. „Ich denke, jeder liebt Garnelen in Tempura“, kommentierte McIlroy schmunzelnd, „da konnte ich einfach nicht widerstehen.“ Ein weiterer kulinarischer Höhepunkt war ein Grilled Elk Slider – eine Erinnerung an seine Vorbereitungen auf das Masters des letzten Jahres, als er angeblich eine beträchtliche Menge Elch verzehrte. Und für Liebhaber feiner Fischküche servierte McIlroy Yellowfin Tuna Carpaccio, inspiriert von seinem Lieblingsrestaurant Le Bernardin in New York, dessen Koch Eric Ripert ihm bei der Perfektionierung des Gerichts half.

Wagyu und wein: ein fest für den gaumen

Wagyu und wein: ein fest für den gaumen

Für das Hauptgericht bot McIlroy eine Wahl an: Filet Mignon vom Wagyu-Rind oder Filet von Lachs, begleitet von sautierten Rosenkohl, karamellisierten Karotten und knusprigen Vidalia-Zwiebeln. Abgerundet wurde das Menü mit einem Sticky Toffee Pudding mit Vanilleeis. Doch das kulinarische Highlight des Abends waren zweifellos die Weine. McIlroy hatte Zugang zur beeindruckenden Weinkeller von Augusta National und wählte eine exquisite Auswahl.

Er begann mit einem Salon Brut Champagne 2015, führte fort mit einem Domaine Leflaive Batard Montrachet 2022 – „der erste weiße Wein, der mir jemals wirklich gefallen hat“ – und servierte zum Hauptgang einen Chateau Lafite Rothschild 1990 aus Pauillac. „Das ist der Wein, den ich an meinem Sieg hier in Augusta getrunken habe“, erinnerte sich McIlroy. Zum Dessert wählte er einen Chateau D’Yquem 1989 aus Sauternes – „flüssiges Gold“ und ein Tribut an sein Geburtsjahr. Seine Leidenschaft für Wein, die er seit etwa zehn Jahren pflegt, spiegelte sich in dieser sorgfältigen Auswahl wider.

Mit seinem Champions’ Dinner hat Rory McIlroy nicht nur ein Fest für den Gaumen inszeniert, sondern auch seine Persönlichkeit und seinen Humor unter Beweis gestellt. Ein Abend, der die Erinnerung an seinen Triumph wachhielt und die Vorfreude auf die kommende Woche und die Verteidigung seines Titels weiter schürte. Die Gästeliste mag klein gewesen sein, aber die kulinarische Reise war von Weltrang.