Mcilroy verwöhnt die champions: ein abend voller luxus und kulinarischer überraschungen

Rory McIlroy hat den Champions' Dinner im Augusta National in diesem Jahr zu einem unvergesslichen Ereignis gemacht. Der frischgebackene Champion verwöhnte seine Gäste mit einer exquisiten Auswahl an Speisen und edlen Weinen, die für Gesprächsstoff sorgten und die Atmosphäre spürbar aufheizten.

Ein menü, das inspiriert und überrascht

Anders als erwartet, verzichtete McIlroy auf eine rein irische kulinarische Reise. Stattdessen präsentierte er eine Mischung aus internationalen Einflüssen und lokalen Spezialitäten. So überraschte er seine Gäste beispielsweise mit „bacon-wrapped dates“, einer Rezept-Hommage an seine Mutter Rosie. „Ich habe ihr das Rezept geklaut, es ist einfach unwiderstehlich“, gestand McIlroy lachend.

Ein weiterer Höhepunkt war das „peach & ricotta flatbread“, das die Aromen der Region Georgia hervorzuheben schien. Die Wahl des Rock Shrimp Tempura als Vorspeise bewies McIlroys Gespür für das, was Menschen wirklich mögen – ein simpler, aber effektiver Schachzug. Auch eine Hommage an sein letztes Masters-Erlebnis kam nicht zu kurz: Mini-Elk-Burger, ein Augenzwinkern an die intensiven Vorbereitungen des letzten Jahres.

Das Hauptgericht bot eine willkommene Wahlfreiheit: Filet Mignon vom Wagyu-Rind oder saftiger Lachs. Als Beilagen servierte McIlroy eine Mischung aus klassischen Gemüsen und regionalen Produkten, darunter knackige Vidalia-Zwiebeln, die in der Nähe von Augusta angebaut werden. Den krönenden Abschluss bildete ein Sticky Toffee Pudding mit Vanilleeis – ein süßer Genuss für jeden Gaumen.

Ein weinkeller der extraklasse

Ein weinkeller der extraklasse

Doch nicht nur die Speisen begeisterten die Gäste, sondern auch die Weinauswahl. McIlroy hatte tief in die Weinkeller des Augusta National gegriffen und eine Auswahl an edlen Tropfen präsentiert. Ein Salon Brut Champagne 2015 eröffnete den Abend, gefolgt von einem Domaine Leflaive Batard Montrachet 2022, den McIlroy als seinen ersten Lieblings-Weißwein bezeichnete. Zum Rotwein servierte er einen Chateau Lafite Rothschild 1990, ein Jahr, das für ihn besondere Erinnerungen weckt – das Jahr seines eigenen Masters-Sieges. Für den süßen Abschluss wählte er einen Chateau D'Yquem 1989, dessen Jahrfall mit seinem eigenen Geburtsjahr übereinstimmt. „Ich habe mich sehr bemüht, die Weine sorgfältig auszuwählen, da ich ein großer Fan bin und seit etwa zehn Jahren Weine sammle“, erklärte McIlroy.

Die Anwesenheit von Tiger Woods fehlte zwar, doch die Stimmung war dennoch ausgelassen und geprägt von sportlichem Geist und kulinarischem Genuss. McIlroys Champions’ Dinner wird sicherlich als einer der denkwürdigsten in die Geschichte eingehen.