Koch-comeback in mailand: teo canzi kocht sich ins herz der juroren

Matteo „Teo“ Canzi hat sich in der Nacht auf Donnerstag die 15. Staffel von MasterChef Italia gesichert – und das mit einem Menü, das seine eigene Biografie servierte. Die Entscheidung fiel früher als gedacht: Erstmals seit Jahren kämpften nur zwei statt drei Kandidaten im Finale, nachdem Juror Antonino Cannavacciuolo die Starterliste bereits in der ersten Primetime-Folge gekürzt hatte.

Canzi gegen carlotta: ein kopf-an-kopf-rennen bis zur letzten sekunde

Canzi gegen carlotta: ein kopf-an-kopf-rennen bis zur letzten sekunde

Carlotta Bertin, 29, aus Bergamo, war die letzte Hürde. Sie duellierte sich mit Canzi in einer Drei-Gänge-Show, die die Jury aus Bruno Barbieri und Giorgio Locatelli kaum noch Luft zum Durchatmen ließ. Canzis Teller: Raviolo al plin mit Castelmagno, ein Ragù, das an Sonntage in der Familie erinnert, und ein Dessert, das seine ersten Ausflüge in die Berge von Bormio festhält. „Jeder Biss erzählt ein Kapitel“, schwärmte Barbieri – und verlieh die Siegerurkunde.

Dahingegen mussten Dounia und Matteo Rinaldi den Traum vom MasterChef-Teller schon einen Tag früher begraben. Drei-Sterne-Koch Norbert Niederkofler hatte sie mit seiner „Cook the Mountain“-Philosophie in die Dolomiten geschickt – doch ihre Interpretation von Hochlagenküche reichte nicht für die Endrunde. Die Kamera fing einen kurzen Moment ein, wie Rinaldi seine Schürze zusammenrollt und dabei fast den Stoff zerreißt. Die Spannung war greifbar.

Die Quoten sprechen eine klare Sprache: 3,7 Millionen Zuschauer verfolgten die Entscheidung live, Tendenz steigend. Schon jetzt laufen die Castings für Staffel 16 – und die Produktion wirbt mit dem Slogan „Träume Kochen schneller als Pasta al dente“. Canzi selbst will das Preisgeld von 100.000 Euro in eine Pop-up-Tour durch Norditalien stecken. Erste Station: seine Heimat Varese, wo er in der alten Pizzeria seiner Eltern ein Gästelisten-Dinner plant. Die Tische sind schon ausverkauft.