Knicks zertrümmern hawks mit 51-punkte-vorsprung – hukporti jubelt im größten playoff-kantersieg der klubgeschichte
New York ist nicht mehr aufzuhalten. Die Knicks schickten die Atlanta Hawks mit einem 140:89 aus der ersten Runde – und das, obwohl sie im vierten Viertel bereits auf ihre Stars verzichteten. Die 51 Punkte Differenz sind ein neuer Rekord für die Franchise in der Postseason, der 47-Punkte-Halbzeitvorsprung sowieso. Ariel Hukporti durfte im Müllabschnitt noch zwölf Minuten mitmischen, sammelte drei Punkte und vier Rebounds, während Ogugua Anunoby mit 29 Zählern das Spiel dominierte.
Atlanta kapituliert schon zur pause
Die Hawks hatten nichts entgegenzusetzen. Nach 24 Minuten lag das Team 35:82 zurück, die Halle verstummte. Trainer Quin Snyder wechselte sich die Aufstellung leer, doch selbst die Bank konnte den Kollaps nicht bremsen. Die Knicks trafen 58 Prozent ihrer Würfe, verwandelten 21 Dreier und holten sich 56 Rebounds – bei nur sieben Ballverlusten. „Wir haben sie einfach überrollt“, sagte Jalen Brunson, der mit 22 Punkten und neun Assists zur Pause schon Feierabag machte.
Die Partie eskalierte kurz vor dem Seitenwechsel: Dyson Daniels und Mitchell Robinson rasten nach einem Foul aneinander, beide flogen mit Technischen vom Feld. Trainer und Mitspieler rissen die Raufbolde auseinander, bevor die Schlägerei in die ersten Reihen abdriftete. Die Liga wird nun Videomaterial prüfen, Geldbußen sind sicher.

Boston oder philadelphia – das ist jetzt die frage
Die nächste Hürde heißt entweder Boston oder Philadelphia. Die Celtics müssen am Samstag (22.00 Uhr) in das entscheidende Game 7, nachdem Tyrese Maxey die 76ers mit 30 Punkten beim 106:93 am Leben hielt. Für New York spricht der Schwung: Sie gewannen fünf der letzten sechs Spiele, die Defense erlaubt seit Mitte April nur 97 Punkte pro Hundert Besitz. „Wir wollen nicht nur eine Runde überstehen“, sagt Coach Tom Thibodeau, „wir wollen den Osten erobern.“
Hukporti wird dabei auch eine Rolle spielen. Der 22-jährige Center aus Berlin steht erstmals in seiner Karriere im Viertelfinale, seine Minuten dürften steigen – vor allem, wenn es gegen die körperbetonte Frontline der Celtics geht. Die Knicks-Fans feiern ihn bereits als „German Wall“ auf Social Media. Nach dem historischen Triumph in Atlanta haben sie allen Grund, laut zu werden.
