Knappe budgets, große punkte: fünf comeback-profis für den endspurt
Die Serie A macht
Pause – für Fantataktiker tickt die Uhr. Wer jetzt nicht zuschlägt, verschenkt den Aufstieg.Kevin De Bruyne, Andre-Frank Zambo Anguissa, Denzel Dumfries, Michael Folorunsho, Tommaso Baldanzi und Dusan Vlahovic sind zurück vom Kreuzband, Syndesmose oder Muskelbündelriss – und kosten zusammen weniger als ein Topstürmer zu Saisonbeginn. Das Portal „Fantacampionato“ listet sie nach Einsatzminuten und Quoten auf, doch die Story steckt zwischen den Zeilen: Napoli, Inter, Cagliari und Genua brauchen Punkte, die Profis brauchen Rhythmus, die Manager brauchen Rendite.
Warum gerade jetz?
Conte hat in Neapel den Kreislauf wieder entfacht. De Bruyne spielte gegen Monza 67 Minuten, Anguissa kam in Udine auf 78 – und beide blieben ohne Befund am nächsten Tag. Dumfries feierte sein Comeback im Pokal, lief 81 Minuten, seine Flankenquote lag bei 68 Prozent. Das sind keine Statistiken für Arztberichte, sondern Fantasiewerte, die sich in Gold verwandeln können.
Folorunsho und Baldanzi sind die Underdogs. Der Mittelfeldspieler von Cagliari kostet 14 Credits, wurde zuletzt dreimal in Folge in den Kader berufen und durfte gegen Sassuolo ran. Der 20-jährige Baldanzi sammelte in Genua 92 Ballaktionen in nur zwei Einsätzen – mehr als einige Stammkräfte in vier Spielen.

Vlahovic für acht credits – ein scherz?
Der Serbe galt vor der Verletzung noch als 35-Credits-Mann. Nach seiner Sprunggelenk-Operation schoss er in vier Partien zwei Tore, traf gegen Bologna per Hacke und kassierte trotzdem nur acht Zähler. Die Börse reagiert auf Form, nicht auf Namen – und genau das ist die Chance. Wer jetzt kauft, erhält einen Torjäger mit Champions-League-Knackpunkt gegen Dortmund im Rückspiel.
Die Rechnung ist simpel: Wer fünf Spieler mit durchschnittlich 13 Credits bindet, spart 60 Prozent gegenüber Saisonbeginn und erhält dafür Spieler, die echte Spiele vor sich haben. Die Serie A endet am 25. Mai, der Fantacampionato entscheidet sich in den letzten fünf Spieltagen. Die Uhr läuft – und die Preise steigen mit jedem 90-Minuten-Einsatz.
