Kharchenkov pulverisiert arkansas und zieht mit arizona ins elite eight ein

Ivan Kharchenkov lässt keine Zweifel: Er will den Titel. Der ehemalige Bayern-Junior jagt mit den Arizona Wildcats durch March Madness und schoss den Top Seed mit 15 Punkten, drei Rebounds und fünf Assists gegen Arkansas (109:88) ins Elite Eight. 64 % Feldwurfquote für Arizona – das ist kein Ergebnis, das ist eine Demonstration.

Die wüste frisst razorbacks zum frühstück

Arkansas kam mit Darius Acuff Jr. (28 Punkte) als angeblichem Aufmischer – und ging unter. Brayden Burries (23) und Koa Peat (21) legten nach, alle fünf Arizona-Starter landeten im zweistelligen Bereich. Die Wildcats spielten nicht einfach Basketball, sie ernteten Respekt ein. Kharchenkov stand dabei nicht im Rampenlicht, aber an der Schaltstelle: kluge Ballverteilung, sichere Freiwürfe, zwei Steals, die Arkansas den Glauben nahmen.

Ein Seitenhieb für die deutsche Szene: Während Kharchenkov in der Wüste glänzt, bleibt Declan Duru bei Texas auf der Bank. Die Longhorns verpassten trotz Tramon Marks 29-Punkte-Show das Weiterkommen – Trey Kaufman-Renn tippte 0,7 Sekunden vor Schluss den entscheidenden Offensiv-Rebound. 79:77 für Purdue. Drama pur, aber ohne deutschen Akteur auf dem Parkett.

Illinois setzt auf balkan-feuer und wagler-kampf

Illinois setzt auf balkan-feuer und wagler-kampf

Keaton Wagler schafft den Sprung ins Elite Eight – allerdings mit schwachem Wurf (4/14). Die Illinois Fighting Illini nutzten die Balkan-Kombi David Mirkovic (14) und Andrej Stojakovic (13) als Zündstoff, während Houston mit 55 Punkten einen Offensiv-Kollaps erlebte. Wagler holte dafür 12 Rebounds und bewies: Ein schlechter Tag verwandelt sich in gute Arbeit unter den Brettern.

Iowa schließlich entzaubert Nebraska dank eines seltenen Vier-gegen-fünf-Schnitzers der Gegner. Die Cornhuskers verloren kurz vor Schluss die Übersicht, Iowa traf den offenen Dreier – 77:71. Pryce Sandforts sieben Dreier waren nichts wert, wenn die Köpfe abschalten.

Bottom line: Kharchenkov und Arizona dampfen auf Final Four zu, Wagler und Illinois leben noch, Duru schaut von außen zu. March Madness bleibt ein Festival der kleinen Margen – und ein einziger verpaster Freiwurf kann eine Saison beenden.