Kean kämpft um cremona-einsatz – fiorentinas sturm-angst vor dem zittern

Moise Kean trainierte wieder abseits, doch die Koffer packt er trotzdem. Heute Nachmittag fällt in Florenz die Endscheidung, ob der Stürmer am Sonntag mit nach Cremona reist. Die Partie gilt als Endspiel im Abstiegskampf, deshalb wird jede Stunde bis zum Abflug heruntergezählt.

Die tibiale schmerz-falle

Die betroffene Stelle ist nicht mehr geschwollen, aber der Schmerz schlägt unvermittelt zu. Kean spürt ihn morgens kaum, abends schon wieder messerscharf. Mediziner sprechen von einem „unzuverlässigen Gefühl“, weil die Reizung der Tibia sporadisch aufflackert. Deshalb das Prinzip Tag-für-Tag, begleitet von zusätzlichen MRT-Terminen und Doppelpass-Einheiten.

Vanoli will heute die erste Liste mit 23 Namen freigeben. Ob Kean darauf steht, entscheidet sich gegen 15 Uhr. Morgen folgt die nächste Filterung: Startelf, Bank oder Tribüne. Die Fiorentina-Führung um Barone und Pradè drängt auf Null-Risiko, weil nach dem Cremona-Spiel noch acht weitere Finals folgen.

Die nationalmannnung wartet schon

Die nationalmannnung wartet schon

Rino Gattuso blickt gen März-Ende. Die Playoffs zur Weltmeisterschaft rücken näher, und in seinem Kopf bildet Kean neben Retegui das Paar Nr. 1. Selbst eine 70-prozentige Variante wäre für den Coach besser als jedes Experiment. Deshalb soll Kean idealerweise morgen in Cremona 30 Minuten, am Sonntag gegen Inter 45 Minuten verspielen – Kurzbelastung statt Komplettlast.

Die Wahrscheinlichkeit steht 50:50. Die Hoffnung in Florenz aber bei 90 Prozent, weil Verzicht auf Kean auch Verzicht auf Tore bedeuten könnte. Und ohne Tore droht am Saisonende ein anderer Zug: Richtung Serie B.