Kabasele trifft wieder: udines stiller anführer mit 35
Drei Tore in dieser Serie-A-Saison, ein Kopfballtor gegen Fiorentina, das den Abend entschied, und Moise Kean komplett aus dem Spiel genommen. Christian Kabasele, 35 Jahre alt, ist längst kein Lückenbüßer mehr beim Udinese Calcio – er ist die Achse, um die sich die bianconere Defensive dreht.
Vom tränen-tor bis zum abräumer gegen fiorentina
Wer sich noch an den frühen Oktober erinnert, weiß: Kabaseles erstes Tor dieser Saison gegen Cagliari war kein gewöhnlicher Treffer. Der kongostämmige Belgier brach nach dem Abpfiff in Tränen aus. Er hatte das Spiel seiner verstorbenen Großmutter gewidmet. Diese Mischung aus Verletzlichkeit und Stärke sagt eigentlich alles über den Mann.
Gegen Fiorentina war er wieder da – diesmal ohne Tränen, dafür mit einem wuchtigen Kopfball, der den 3:0-Abend am Bluenergy Stadium einleitete. Alle drei seiner Saisontreffer hat er übrigens zu Hause erzielt. In Udine ist er eine andere Kategorie.

Die karriere eines mannes, der nie aufgehört hat zu arbeiten
Eupen, Malines, Genk – die belgische Lehrzeit. Dann sieben Jahre bei Watford, dem anderen Klub der Familie Pozzo. 2023 der Wechsel nach Udine, der sich wie eine Versetzung innerhalb des Konzerns anfühlte. Trainer Kosta Runjaic erkannte sofort, was er an ihm hat: nicht nur einen soliden Innenverteidiger, sondern einen Charakter, der die Kabine zusammenhält.
„Er ist für uns sehr wichtig geworden – auch in der Umkleidekabine
