Juve-skandal: südamerikas stars treffen algerien – ein scout beobachtet den mittelfeld-mann vom united
Morgen Abend rollt der Ball im Allianz Stadium, doch für die Juventus geht es um mehr als ein Testspiel. Algerien gegen Uruguay – ein Schaulaufen für Manager Marco Ottolini. Sein Fokus: Manuel Ugarte, 24, Sechser von Manchester United, langjähriges Bogenlichtobjekt der Bianconeri.
Warum ottolini live zuschaut
Seit Jahren steht Ugarte auf der Liste in Turin. Das Interesse begann in Lissabon, setzte sich in Paris fort und hält nun in Manchester. Die Juve versuchte leiweise, scheiterte aber an Preisen und Spielzeitgarantien. Ottolini will morgen prüfen, ob der Uruguayer die Staffelung in der Serie A übersteht und ob sein Spielstil zu Spallettis neuer Zentrale passt.
Die Rechnung ist simpel: Verlässt Teun Koopmeiners den Klub Richtung Galatasaray, rückt Ugarte in den Fokus. Istanbul will den Niederländer, Istanbul hat Geld. Für Turin wäre ein Tausch plus Nachschlag denkbar, um die Mittelfeldbalance zu halten.

Die zukunft von vlahovic und der rest der liste
Parallel verhandelt die Klubführung mit Dusan Vlahovic' Vater über einen Vertragsverlängerung bis 2028. Spalletti hat den Serben laut interner Protokolle „unbedingt“ zu halten. Doch der Angriff soll neu gemischt werden, Lewandowski und Kolo Muani schwirren durch die Gänge. Ottolini sitzt also zwischen zwei Stühlen: Morgen Scout, übermorgen Pokerface.
Ein Sieg im Test zählt nicht. Aber wenn Ugarte die Algerier zerlegt und Ottolini zufrieden nickt, könnte die nächste Transferlawine in Turin losrollen. Die Devise: sehen, notieren, handeln – bevor es die Konkurrez tut.
