Juventus verpflichtet openda: ein deal, der kopf über sprung?
Turin – Ein überraschender Deal erschüttert die Fußballwelt: Lois Openda, der belgische Stürmer von Juventus Turin, ist offiziell verpflichtet worden. Der Hintergrund ist dabei so bizarr wie der Deal selbst: Openda stand in den letzten fünf Spielen nicht einmal im Kader, und doch sprang gestern die Auslöse für seinen dauerhaften Transfer von RB Leipzig für über 40 Millionen Euro an.

Die verwickelte klausel, die alles verändert hat
Die Geschichte ist so: Juventus hatte Openda im Sommer ausgeliehen, mit einer bedingten Kaufoption. Diese Klausel, die einen Preis von 40,6 Millionen Euro vorsah, war an die Qualifikation der Bianconeri für mindestens den zehnten Platz in der Serie A geknüpft. Ein Szenario, das sich gestern Abend mit der Niederlage von Sassuolo gegen Genoa materialisierte. Die Distanz zwischen Sassuolo und Juventus ist nun so groß, dass ein Aufholen faktisch ausgeschlossen ist. Das bedeutet: Openda ist Juventus-Spieler, obwohl er kaum eine Rolle spielte.
Die Ironie der Situation ist kaum zu übertreffen: Openda, der in der Hierarchie von Trainer Allegri kaum eine Rolle spielte, wird nun mit einem Gehalt von 4 Millionen Euro pro Jahr bis 2030 an die Alte Dame gebunden. Ein Deal, der sicherlich nicht für die sportliche Qualität der Mannschaft spricht, sondern vielmehr für die Konstruktion des Leihvertrags.
Es stellt sich nun die Frage, was Juventus mit Openda vorhat. Wird er in den kommenden Spielen eine größere Rolle spielen, oder wird man versuchen, ihn bereits im Sommer wieder abzugeben? Die Suche nach einem Abnehmer wird angesichts seines hohen Gehalts und der jüngsten Leistungen keine leichte Aufgabe sein.
Die Transaktion wirft zudem ein schlechtes Licht auf die Transferpolitik der Juventus. Ein Spieler, der kaum zum Einsatz kommt, wird für eine hohe Summe verpflichtet. Ob dieser Deal am Ende sportlich sinnvoll war, wird die Zukunft zeigen. Fest steht: Die Verpflichtung von Lois Openda ist ein Paradebeispiel dafür, wie ein Vertragskonstrukt einen Transfer diktieren kann – unabhängig von der sportlichen Notwendigkeit.
