Juventus: spalletti krempft durch – torwart und stürmer bis anfang juli!
Turin bebt! Nur zwei Wochen Urlaub in Forte dei Marmi reichten Luciano Spalletti, um die Geschicke des Rekordmeisters in eine neue Richtung zu lenken. Der neue Trainer, frisch vom Strand, hat Giovanni Carnevali, den neuen Vorstand, offenbar sofort unter Druck gesetzt: Ein neuer Torwart und ein Stürmer müssen bis Anfang Juli ankommen – oder die Transferperiode droht ins Wasser zu fallen.

Das erbe comollis: leere hände und kreative lösungen
Die Erwartungen waren groß, doch die Realität sieht anders aus. Damien Comollis datenbasierte Transferstrategie hat offenbar wenig Substanz hinterlassen. Carnevali fand auf seinem Schreibtisch keine fertigen Dossiers für Dibu Martinez oder Kolo Muoni/Sorloth. Stattdessen muss er jetzt improvisieren und mit knappen Mitteln arbeiten. Die Prioritäten sind klar: Ein solider Torwart ist unverzichtbar, aber auch die Offensive muss verstärkt werden. Ein Balanceakt, denn das Budget ist begrenzt.
Die finanzielle Situation der Bianconeri ist delikat. Plusgewinne in Höhe von 12 bis 13 Millionen Euro müssen bis Dienstag generiert werden – idealerweise durch Abgänge wie Miretti oder Adzic. Doch selbst wenn diese Summe eintreffen sollte, bleibt wenig Spielraum für teure Neuzugänge. Die Frage ist also: Wie will Juventus die notwendigen finanziellen Spielräume schaffen, ohne dabei die sportliche Qualität zu gefährden?
Ein weiterer Faktor, den Spalletti und Carnevali bei ihren Gesprächen berücksichtigt haben, ist die WM. Die Erfahrung mit dem verletzten Koné hat gezeigt, wie schnell ein vermeintlicher Top-Transfer durch eine Verletzung zunichte gemacht werden kann. Ein unnötiges Risiko wollen sie nicht eingehen. Ein Regisseur, der Locatelli zur Seite steht oder ihn entlastet, steht ebenfalls auf dem Zettel – am liebsten ein italienisches Talent.
Die Suche nach Verstärkung gestaltet sich also zu einem Drahtseilakt. Spalletti fordert Verstärkung, die Finanzabteilung drückt, und das Risiko einer Verletzung lauert im Hintergrund. Carnevali und Spalletti haben sich die Augen angesehen und die Zeichen der Zeit erkannt: Dieser Transfermarkt wird alles andere als einfach werden.
