Julia taubitz: gold in cortina – und ein geständnis über training und taktik

Olympia-gold mit einem kleinen trick

Julia Taubitz hat nach ihrem triumphalen Sieg im Rodel-Eiskanal von Cortina d’Ampezzo ein überraschendes Detail enthüllt: Sie hat im Training geblufft, um ihre Konkurrenz zu überraschen. Das Geständnis führte sogar zu einer hitzigen Diskussion mit ihrem Mechaniker, wie die 29-Jährige im Nachgang zu ihrem Sieg am 11. Februar 2026 verriet.

Die taktik des bluffens

Die taktik des bluffens

„Es ist im Rodelsport üblich, im Training nicht immer alles zu zeigen“, erklärte Taubitz. „Ich wollte aber einen Schritt schneller sein. Mein Mechaniker wollte mir mehr Tape auf den Schlitten kleben, um die Aerodynamik zu verschlechtern. Im letzten Trainingslauf habe ich dann aber auf meinen Willen bestanden, Vollgas zu geben, um zu sehen, wo ich wirklich stehe.“

Lob für den mechaniker: „die schnellste rakete“

Trotz der Meinungsverschiedenheiten zeigte sich Taubitz äußerst dankbar für die Arbeit ihres Mechanikers. „Er hat die schnellste Rakete gebastelt!“, lobte sie. Die Zusammenarbeit und das gemeinsame Streben nach Perfektion waren letztendlich entscheidend für den Olympiasieg. Die Harmonie im Team ist ein Schlüsselfaktor für Erfolg im Rodelsport.

Zukunft offen: karriereende in sicht?

Der Start in den Team-Staffelwettbewerb am Donnerstag (LIVETICKER) könnte Taubitz' letzter olympischer Auftritt gewesen sein. Auf die Frage nach einer Fortsetzung ihrer Karriere bis 2030 antwortete sie ausweichend: „Ich werde noch ein paar Jahre weitermachen, aber ich glaube nicht mehr so lange – aber man weiß nie.“

Mitgefühl für merle fräbel

Taubitz zeigte Verständnis für ihre Teamkollegin Merle Fräbel, die im dritten Lauf eine entscheidende Panne erlitt und somit eine Medaille verpasste. „Wir hatten noch keine Gelegenheit, uns in Ruhe darüber zu unterhalten. Merle ist eine starke junge Frau und hat das Potenzial, die Rodelwelt zu dominieren“, so Taubitz.

Unterstützung und erfahrungsaustausch

„Ich hoffe, ich kann ihr ein wenig helfen. Ich habe selbst schon Rückschläge erlebt und weiß, wie man damit umgeht“, bot Taubitz ihre Unterstützung an. Ihre eigene Erfahrung, vor vier Jahren als Favoritin leer auszugehen, könne Fräbel als positives Beispiel dienen. Die gegenseitige Unterstützung im Team ist entscheidend.

Ein vorbild für die zukunft

Taubitz' Sieg in Cortina kann als Inspiration und Motivation für Fräbel dienen. Der Weg zum Erfolg ist oft steinig, aber mit harter Arbeit, Entschlossenheit und dem richtigen Team ist alles möglich. Der Rodelsport ist geprägt von Leidenschaft und dem unbedingten Willen zum Sieg.

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