Wm 2026: fifa bangt um milliarden-deals in indien und china!
Fünf Wochen vor dem Anpfiff der Weltmeisterschaft 2026 steht die FIFA vor einem überraschenden Problem: Die Vergabe der Übertragungsrechte in Indien und China, zwei der bevölkerungsreichsten Nationen der Welt, ist noch immer nicht abgeschlossen. Das könnte die Einnahmen des Fußballverbands erheblich schmälern.

Verhandlungen stocken: was steckt hinter der verzögerung?
Laut Informationen der Nachrichtenagentur EFE befinden sich die Gespräche mit beiden Ländern noch im Gange, wobei die FIFA selbst betont, dass die Details vertraulich zu behandeln seien. Die Situation ist besonders brisant, da Indien sich gerade in einer Phase der Medienfusion befindet, ausgelöst durch den Zusammenschluss von Reliance und Disney. Experten vermuten, dass die Diskrepanz in der Bewertung der Übertragungsrechte, die nach den 60 Millionen Dollar für Katar 2022 erwartet wurden, eine Rolle spielt.
Sony, ein weiterer wichtiger Akteur auf dem indischen Markt, hält sich ebenfalls bedeckt. Historisch gesehen sichert die chinesische Staatsfernsehen CCTV die Übertragungsrechte stets frühzeitig zu, um die Werbung zu planen. Doch auch hier scheint es Schwierigkeiten zu geben. Betrachtet man, dass China und Indien allein 22,6 Prozent der globalen digitalen Reichweite während der WM 2022 ausmachten – China mit einem überwältigenden Anteil von 49,8 Prozent der Streaming-Stunden – wird die Bedeutung dieser Märkte für die FIFA deutlich. Indien steuerte zwar nur 2,9 Prozent der linearen TV-Reichweite bei, aber sein Einfluss im Streaming-Bereich wächst stetig.
Die FIFA muss nun rasch handeln, um diese lukrativen Deals zu sichern. Andernfalls drohen erhebliche Einbußen bei den Einnahmen, die für die Organisation des Turniers und die Förderung des Fußballs weltweit benötigt werden. Die Uhr tickt, und die Verhandlungen werden sich zweifellos in den kommenden Wochen intensivieren. Die Frage ist, ob die FIFA es rechtzeitig schaffen wird, beide Länder an Land zu ziehen, bevor der Ball rollt.
