Jordan torunarigha: klinsmann lehrte mich, ich selbst zu sein
- Jordan torunarigha: klinsmann lehrte mich, ich selbst zu sein
- Besondere emotionen vor dem duell mit union
- Rückkehr zur form und zufriedenheit beim hsv
- Hertha-zeit: wilde zeiten und wichtige erfahrungen
- Unvergesslicher moment im dfb-pokal
- Trainer-einflüsse: dardai, klinsmann, labbadia
- Derby-fieber: hsv gegen st. pauli oder hertha gegen union?
- Ambitionen mit dem hsv und blick in die zukunft
Jordan torunarigha: klinsmann lehrte mich, ich selbst zu sein
Im exklusiven Interview mit rbb|24 spricht der ehemalige Hertha-Profi Jordan Torunarigha über seine Zeit in Berlin, die wichtigen Einflüsse verschiedener Trainer und die bevorstehende Partie mit dem Hamburger SV gegen Union Berlin. Der 28-Jährige blickt auf prägende Momente zurück und verrät, was ihm Jürgen Klinsmann besonders mit auf den Weg gegeben hat.
Besondere emotionen vor dem duell mit union
Am Samstag trifft der Hamburger SV von Jordan Torunarigha auf den 1. FC Union Berlin. Für Torunarigha ist dies eine Partie mit besonderem Stellenwert, da er viele Jahre für Hertha BSC spielte. „Klar, ich habe jahrelang beim Berliner Stadtrivalen Hertha BSC gespielt und verfolge immer noch alle Spiele. Da besteht nach wie vor eine große Verbindung“, so der Verteidiger.

Rückkehr zur form und zufriedenheit beim hsv
Nach anfänglichen Verletzungsproblemen spielt Torunarigha nun regelmäßig unter Trainer Merlin Polzin. „Ich wollte immer spielen und trainieren, aber das ging anfangs leider nur unter Schmerzen. Jetzt bin ich fit und kann der Mannschaft helfen. Wir sind auf einem soliden elften Platz, was für einen Aufsteiger natürlich gut ist“, erklärt er zufrieden.

Hertha-zeit: wilde zeiten und wichtige erfahrungen
Die Zeit bei Hertha BSC war für Torunarigha lehrreich. Er konnte mit erfahrenen Spielern wie Krzysztof Piatek, Matheus Cunha und Dedryck Boyata zusammenarbeiten. „Was beim Verein drumherum passiert ist, dazu kann ich nicht viel sagen. Ich habe mich auf das Fußballspielen konzentriert“, betont er.

Unvergesslicher moment im dfb-pokal
Ein besonderes Erlebnis bleibt das DFB-Pokal-Spiel gegen Dresden im Jahr 2019. „Der Moment war der Wahnsinn. Alles deutete daraufhin, dass wir das Spiel verlieren und rausfliegen würden. Und dann macht ein Berliner Junge im Olympiastadion in der Nachspielzeit der Verlängerung vor der Ostkurve den Ausgleich zum ganz späten 3:3. Und im Elfmeterschießen gewinnen wir. Das war besonders“, erinnert sich Torunarigha.
Trainer-einflüsse: dardai, klinsmann, labbadia
Torunarigha betont die Bedeutung verschiedener Trainer in seiner Karriere. Von Pál Dardai habe er gelernt, was es bedeutet, ein Mann zu werden und Respekt gegenüber älteren Spielern zu zeigen. Ante Covic lehrte ihn Geduld, während Jürgen Klinsmann ihm vermittelte, er selbst zu sein. Bruno Labbadia wiederum habe ihm taktische Aspekte für seine Rolle als Verteidiger nähergebracht.

Derby-fieber: hsv gegen st. pauli oder hertha gegen union?
Auf die Frage, welches Derby mehr Kribbeln verursacht, antwortet Torunarigha nach kurzem Überlegen: „HSV gegen St. Pauli. Ich mag die Atmosphäre dieses Spiels, wirklich der Wahnsinn. Diese Begegnung zweimal über die volle Distanz zu spielen, war schon brutal.“ Er erinnert sich an seine positive Bilanz in den Hertha-Derbys gegen Union: zwei Siege und ein Unentschieden.
Ambitionen mit dem hsv und blick in die zukunft
Torunarigha gibt einen Ausblick auf die Ziele mit dem HSV: „Wir wollen die Liga halten und dabei so viel punkten wie möglich. Alles, was besser als Platz zehn ist, wäre für mich ein Bonus.“ Er freut sich auf ein mögliches Wiedersehen mit Hertha im Olympiastadion und betont die emotionalen Bindungen an seine Heimatstadt Berlin.
