Jokic schreibt nba-geschichte – timberwolves entführen boston

Nikola Jokic ballte die Faust – und die gesamte NBA spürte den Schlag. Mit seinem 35. Triple-Double der Saison zerlegte der Serbe Portland, katapultierte die Denver Nuggets zurück auf die Siegesstraße und schraubte seine eigene Bestmarke ein Stück höher. 22 Punkte, 14 Rebounds, 14 Assists. Keine Show, nur Alltag.

Watsons comeback nach 54 tagen

Doch hinter den glänzenden Zahlen steckt ein zweiter Plot. Peyton Watson stampfte nach fast acht Wochen Pause wieder über das Parkett. 14 Punkte in 19:47 Minuten – ein Kraftakt nach Oberschenkelverletzung, der den Bank-Mob auffrischt und Michael Malone neue Möglichkeiten eröffnet. Die Chemie stimmt: Alle fünf Starter kamen auf zweistellige Werte, Cameron Johnson netzte 19 Punkte, Aaron Gordon schaltete nach dem 11:0-Lauf im zweiten Viertel den Turbo. Portland ging 40:30 in Führung, brach dann aber ein. Donovan Clingan (18 Punkte, 13 Rebounds) und Deni Avdija (23 Punkte, 14 Assists) blieben isolierte Inseln im Sturm.

Minnesota entzaubert td garden

Minnesota entzaubert td garden

Während Jokic Zahlen schöpft, schreibt Minnesota Geschichte. Erster Sieg in Boston seit 2005 – und das ohne Anthony Edwards. Die Timberwolves zogen im vierten Viertel den Stecker, ließen die Celtics bei 15 Punkten und 0/9 aus der Dreierlinie stehen. Jayson Tatum (6/16) und Jaylen Brown (9/26) wirkten wie unter Strom. Naz Reid schaltete im 16:0-Run den Turbo, Bones Hyland schleuderte 23 Punkte von der Bank. Boston fiel auf 35,8 % Feldwurfquote – ein Wert, der in der eigenen Halle wehtut.

Knicks schnuppern an platz zwei

Knicks schnuppern an platz zwei

Die Celtics-Pleite rückt New York ins Visier. Die Knicks verwandelten 17 Dreier, schossen Washington mit 77 Punkten nach der Pause ab. Jalen Brunson und Karl-Anthony Towns erledigten das Schwerste, während die Wizards die 16. Niederlage in Serie kassierten. Toronto patzte bei Phoenix, wo Devin Booker mit 25 Punkten ausreichte, obwohl vier Rotationsspieler fehlten. Und in Sacramento? Malik Monk versenkte 32 Punkte, Ben Saraf erzielte als Israeli 22 – Karrierebestwert –, doch Brooklyn kassierte die siebte Pleite nacheinander.

Die Nuggets sind wieder da, die Wolves plötzlich gefährlich ohne ihren Superstar. Die Celtics wanken, die Knicks wittern Blut. Und Jokic? Der schreibt weiter, als gäbe es kein Morgen. Die Play-offs rücken näher – und mit ihnen die Frage, wer dieses Schauspiel stoppen kann.