Jena unter druck: kann lok leipzig die meisterschaft schon am samstag perfekt machen?
Die Regionalliga Nordost steht vor ihrem dramatischen Finale: Während Lok Leipzig bereits am Samstag die Chance hat, sich vorzeitig die Meisterschaft zu sichern, muss Carl Zeiss Jena im Parallelspiel gegen den Lokalrivalen alles auf eine Karte setzen, um den Rückstand aufzuholen. Der Druck auf die Mannschaft von Trainer Volkan Uluc ist enorm, nachdem der überraschende Ausrutscher in Magdeburg die Titelträume gefährdet hat.
Parallelspiel als nervenkitzel
Die Ausgangslage ist klar: Lok Leipzig könnte schon am Samstagabend mit einem Sieg gegen BFC Preussen die Meisterschaft perfekt machen. Gleichzeitig kämpft Jena beim Auswärtsspiel gegen den 1. FC Magdeburg II um wichtige Punkte. Die Live-Konferenz auf SPORT IM OSTEN verspricht einen packenden Fußballnachmittag voller Spannung und Nervenkitzel.
Kevin Lankford, Rechtsaußen von Jena, betont, dass man sich auf Lok nicht konzentrieren könne. „Wir müssen das Maximale herausholen, das heißt neun Punkte aus drei Spielen“, so der Angreifer nach dem enttäuschenden 1:4 in Magdeburg. Trainer Uluc äußerte sich ebenfalls, dass sein Team den Titel selbst in den Händen habe, nachdem man dem „Nackenschlag“ in Magdeburg widerstanden habe.

Leipzigs selbstbewusstsein und jenas angeschlagene offensive
Ayodele Adetula, Linksaußen von Lok Leipzig, zeigt sich unbeeindruckt von der Situation in Jena. „Wir gucken nicht auf Jena, wir haben es ja selbst in der Hand“, erklärt der Stürmer. Der Sieg gegen den BFC Dynamo habe dem Team einen zusätzlichen „Push“ gegeben. Allerdings muss Lok Leipzig am Samstag auf einige Stammkräfte verzichten. Maderer, Ziane und Elsner fallen verletzungsbedingt aus, was die Aufgabe für die Mannschaft von Jochen Seitz zusätzlich erschwert. „Wir stellen eine Mannschaft auf, die so in dieser Form noch nicht zusammen gespielt hat“, so der Coach.
Die Chancen auf die Meisterschaft scheinen trotz allem auf der Seite von Lok Leipzig zu liegen, doch der Kampfgeist von Carl Zeiss Jena sollte man keinesfalls unterschätzen. Das Parallelspiel am Samstag wird entscheidend sein, wer am Ende die Krone der Regionalliga Nordost erobert.
