Jena am boden: skyliners demütigen rot-weiß!
Schalke 04 war gestern – in Jena erlebten die Basketballfans eine Demütigung erster Güte. Die Science City Jena kassierte eine vernichtende 58:90-Niederlage gegen die Skyliners Frankfurt, die in der Porsche-Arena förmlich plünderte. Ein Auftritt, der Coach Björn Harmsen sprachlos machte und die Frage aufwirft, wie es mit dem Klassenerhalt weitergehen soll.
Die dreier sind eine katastrophe
Die Bilanz ist erschreckend: Nur 6 von 33 Würfen fanden den Weg ins Netz. Das ist eine Quote von mageren 18 Prozent und sprengt den Rahmen des Erträglichen. Doch nicht nur das Spiel von außen war miserabel. Auch im Korbvergleich hielt Jena nicht mit. Die Skyliners präsentierten sich als eine Einheit, während die Rot-Weißen wie eine Ansammlung von Einzelspielern wirkten.
Harmsen nach der Partie: „Das war unsere schlechteste Saisonleistung. Wir haben uns von den Skyliners komplett dominieren lassen. Es gab keine Entschuldigung für dieses Verhalten.“ Seine Worte unterstreichen die Enttäuschung und Frustration, die in der Kabine herrschen müssen. Der Coach versuchte, eine Erklärung für das desolate Auftreten zu finden, doch selbst er wirkte ratlos.

Pape dominiert – jena chancenlos
Till Pape führte die Skyliners mit 19 Punkten und 9 Rebounds zum Sieg. Fünf Frankfurter Spieler erreichten zweistellige Werte, was die Überlegenheit des Teams verdeutlicht. Für Jena war Uchenna Iroegbu mit zwölf Punkten der beste Werfer, doch er konnte die Niederlage nicht verhindern.
Die Jenaer Fans sahen fassungslos zu, wie ihre Mannschaft innerhalb kürzester Zeit den Anschluss verlor. Die Frage ist, ob sich das Team aus diesem Tief befreien kann. Die kommenden Spiele werden zeigen, ob die Rot-Weißen noch die Kurve bekommen oder ob der Abstieg unausweichlich ist. Die Lage ist ernst, aber nicht hoffnungslos – zumindest solange die Spieler bereit sind, sich den Fehlern zu stellen und hart an ihrer Leistung zu arbeiten. Der Blick richtet sich nun auf das nächste Spiel, bei dem es gilt, den Fehlern von gestern aus der Welt zu schaffen und wieder zu alter Stärke zu finden.
