Italien-schock: dfb-elf jubelt, azzurri stürzen ab!
Zenica. Die Stille nach dem Sturm ist ohrenbetäubend. Italien hat die WM verpasst – zum dritten Mal in Folge! Ein Elfmeterschießen gegen Bosnien-Herzegowina, das Drama, die Enttäuschung: Die „Squadra Azzurra“ steht vor dem Nichts, während in Deutschland die Erleichterung groß ist. Der Traum von der fünften Weltmeisterschaft ist für die italienische Fußballnation geplatzt.

Die apokalypse geht weiter: italien im elfmeter-albtraum
Es ist kaum zu fassen: Nach den bitteren Klopsen gegen Schweden 2018 und Nordmazedonien 2022 folgt nun erneut der Schock. Gianluigi Donnarumma, der sonst so sichere Rückhalt, scheiterte im Lotternduisel – und mit ihm die Hoffnungen einer ganzen Nation. Die Bosnier, angeführt von Edin Dzeko, blieben cool und feierten einen historischen Sieg. Die „Gazzetta dello Sport“ titelte bereits: „Eine weitere historische Niederlage! Wie im schlimmsten Albtraum.“
Die Presse in Italien ist in heller Aufregung. „Tuttosport“ fordert einen kompletten Umbruch: „Jetzt müssen alle rausfliegen!“ Der „Corriere della Sera“ spricht von einer „italienischen Apokalypse“, während „La Stampa“ das „italienische Desaster“ beklagt. Die Berichterstattung in England ist ebenfalls scharfsinnig: „The Guardian“ beschreibt eine „weitere traurige Episode“ für eine Nation, die einst vier Weltmeisterschaften gewann, aber nun zu glauben beginnt, dass die Rückkehr ins Rampenlicht ein ferner Traum ist.
Die englische Presse schlägt auch einen Ton an, der die deutsche Fußballnation amüsiert. „The Mirror“ erinnert daran, dass die Azzurri, trotz ihrer schwachen WM-Serie, die Euro 2020 gewinnen konnten – eine Ironie, die die Tragweite des aktuellen Scheiterns nur noch unterstreicht. In Spanien reagiert man ebenfalls schockiert: „Marca“ bezeichnet das Geschehen als „das größte Drama im Weltfußball“, während „AS“ von „verdammtem Elend“ spricht.
Doch es gibt auch einen Seitenhieb auf die Unterstützung der deutschen Fans in Stuttgart, die in den sozialen Medien für Kontroversen sorgte. Die Berichterstattung deutet an, dass die Unterstützung trotz der guten Absichten nicht den gewünschten Effekt hatte.
Die Fakten liegen auf dem Tisch: Italien hat die WM verpasst. Ein Teueres Lehrstück für den italienischen Fußball, der nun vor einer schweren Zeiten steht. Die Bosnier hingegen dürfen von einer Teilnahme an der WM-Endrunde träumen – ein Märchen, das in Zenica Wirklichkeit geworden ist. Die nächsten Jahre werden entscheidend sein, um den italienischen Fußball wieder auf Kurs zu bringen.
