Italien zittert vor belfast-remis: drama um die letzte wm-tickets
Die Azzurri müssen in Belfast gewinnen, sonst fliegt der vierfache Weltmeister zum dritten Mal in Serie raus. Die Playoff-Auslosung warfen Italien nach Nordirland – ein Schicksalsspiel, das am 31. März über den Traum von Kanada, Mexiko und den USA entscheidet.
Rom braucht ein wunder, stockholm ein tor
Spallettis Mannschaft landete in Path A, dem Killer-Pool. Erst Nordirland, dann wohl Bosnien – beides keine Gegner, gegen die man sich als Favorit fühlen darf. Die Zahlen sind gnadenlos: Seit dem Triumph von 2006 hat Italien nur eine von fünf Weltmeisterschaften erreicht. Die EM 2024 war ein einziger Albtraum, jetzt droht erneut der Absturz in die zweite Reihe des Weltfußballs.
Parallel läuft in Path B ein Krimi mit schwedischem Akzent. Die Tre Kronar mussten zuletzt 2018 zuschauen, diesmal winkt bei einem Sieg gegen Polen das Ticket nach Dallas. Lewandowski ist zwar weg, aber Svanberg und Isak sind heiß – und die Ukrainer sind raus, nachdem Schweden sie mit 3:1 aus dem Weg fegte.

Türkei vs. kosovo: der balkan brennt
Path C liefert das explosive Duell: Türkei gegen Kosovo, zwei Länder, deren politische Rivalität sich auf dem Rasen entlädt. Die Türken gewannen knapp gegen Rumänien, die Kosovaren schalteten die Slowakei aus. Das Finale in Istanbul wird zur Glutprobe – für beide Nationen geht es um mehr als nur Fußball.
Path D verspricht dagegen nordisches Kalkül. Dänemark zerlegte Nordmazedonien 4:0, Tschechien stoppte Irland im Elfmeterschießen. Das Finale in Kopenhagen ist ein Duell der Effizienz: Wer trifft, fährt. Wer zögert, fliegt.

Kongo und irak warten schon
Während Europa noch zittert, haben sich die interkontinentalen Finalisten längst eingependelt. Die DR Kongo und der Irak haben ihre Plätze gesichert – zwei Nationen, die nie eine WM-Endrunde gesehen haben. Für sie beginnt der Traum schon am 31. März in Guadalajara oder Monterrey. Jamaika, Neukaledonien, Bolivien und Suriname müssen noch ran, aber die echten Außenseiter sind längst im Finale.
Die Uhr tickt. Noch sechs Tickets, 48 Teams, 104 Spiele – und ein Kontinent, der auf seine alte Größe wartet. Italien hat 90 Minuten Zeit, Geschichte zu schreiben oder endgültig zu ertrinken.
