Italien startet beim world baseball classic mit oriundi-truppe
Samstag, 19 Uhr deutscher Zeit, Houston, Texas. Italien betritt wieder die große Bühne des World Baseball Classic — und diesmal mit einem Team, das nach Worten von Nationaltrainer Francisco Cervelli eines lernen soll: wie man gewinnt. Nicht Baseball spielen. Das können die Azzurri längst.
Sechs auflagen, sechs teilnahmen — und immer ein skalp
Das ist keine Selbstüberschätzung, sondern Statistik. Bei allen fünf bisherigen WBC-Teilnahmen holte Italien mindestens einen Sieg. Kanada zweimal besiegt, Mexiko zweimal — einmal sogar im Estadio Jalisco in Guadalajara, wo die Stille nach dem letzten Out lauter war als jeder Jubel. Und 2023 dann der vorläufige Höhepunkt: Siege über Kuba und die Niederlande, Viertelfinale im Tokyo Dome gegen Japan, den späteren Weltmeister. Wer das als Niederlage verbucht, versteht Baseball nicht.

Cervelli: der mann mit dem pugliischen blut und den yankee-narben
Francisco Cervelli ist Venezolaner. Sein Herz schlägt pugliisch. Lange Jahre fing er Bälle für die New York Yankees, dann für die Pittsburgh Pirates — und jetzt sitzt er in der Dugout als Cheftrainer der Azzurri, mit Tränen in den Augen, wenn er über dieses Trikot spricht. „Wir müssen lernen, wie man gewinnt
