In-albon gesperrt: la chaux-de-fonds verliert stürmer im playoff-feuer

Der Moment hätte kaum schlechter kommen können. Loïc In-Albon vom HC La Chaux-de-Fonds ist für vier Spiele gesperrt worden – und das mitten in einer Viertelfinalserie, die auf Messers Schneide steht. Der Crosscheck gegen einen Gegenspieler im Nacken, begangen am 1. März 2026, kostet den Stürmer nun nicht nur die Teilnahme an den entscheidenden Partien, sondern auch CHF 1950.- aus der eigenen Tasche.

Was der entscheid für die serie gegen ehc chur bedeutet

Die vorläufige Sperre von einer Partie war nur der Vorgeschmack. Der endgültige Entscheid des Disziplinarausschusses fiel härter aus – und trifft den HCC genau dort, wo es wehtut. Die Serie gegen den EHC Chur steht bei 2:2. Drei Spiele bleiben. In-Albon wird bei keinem davon auf dem Eis stehen.

Das ist kein Randproblem. In der laufenden Saison sammelte der Stürmer 18 Skorerpunkte – eine Marke, die zeigt, wie präsent er im Angriffsspiel von La Chaux-de-Fonds war. Wer diese Produktivität von heute auf morgen ersetzen will, braucht mehr als Optimismus.

Ein crosscheck in den nacken, der eine ganze saison kosten könnte

Ein crosscheck in den nacken, der eine ganze saison kosten könnte

Was In-Albon sich dabei gedacht hat, bleibt sein Geheimnis. Ein Crosscheck in den Nacken ist keine Grauzone – das ist eine Aktion, bei der die Sperren selten milde ausfallen. Vier Spiele entsprechen genau dem, was die Regularien in solchen Fällen vorsehen, und der HCC kann nicht ernsthaft überrascht sein.

Trotzdem: Das Timing trifft den Klub wie ein Schlag ins Kontor. La Chaux-de-Fonds hat die Serie gegen Chur ausgeglichen, kämpft sich zurück – und verliert jetzt einen seiner gefährlichsten Offensivspieler genau dann, wenn jede Linie, jede Schicht, jeder Zug auf dem Eis zählt. Chur wird das mit Sicherheit registriert haben.