Imoco zerquetscht novara und jagt das achte finale in serie

Die Maschine läuft heiß: Imoco Conegliano hat in nur drei Spielen die Finalserie perfekt gemacht, Novara wieder einmal vor die Wand gefahren. 3:1 (18-25, 25-20, 28-26, 25-23) – fertig ist die achte Meister-Finalteilnahme in Folge, die zehnte überhaupt.

Novara patzt, conegliano zieht durch

Ohne die verletzte Zhu Ting starteten die „Pantere“ verunsichert: neun Fehler im ersten Satz, sechs davon am Aufschlag. Novara, ohne die angeschlagene Tolok, spielte sauber und servierte drei Asse – Satz eins ging 25-18 an die Piemontesinnen. Danach aber schaltete Conegliano einen Gang höher: Gabi schraubte fünf Punkte in Serie, Middleblocker Fahr riss die Mitte auf. Igor-Coach Stefano Bernardi wechselte zweimal, brachte Bijens und Herbots – vergeblich.

Der dritte Durchgang wurde zur Achterbahn. Conegliano führte 21-19, verschenkte drei Punkte, Novara hatte vier Satzbälle. Haak und Fahr blockten sich in den Tie-break, kurz darauf war der Satz weg. Im vierten Satz lag Novara bis 21-21 mit vorn, kippte dann aber wieder in die alte Fehlerkurve – 25-23, Matchball, Aus.

Final-gegner kommt aus mailand oder scandicci

Final-gegner kommt aus mailand oder scandicci

Bereits morgen Abend (20.30 Uhr) entscheidet sich, wer am 11. April in die Best-of-five-Serie um die „Scudetto“ einzieht. Milano und Scandicci stehen 0:2, beide haben Conegliano in dieser Saison schon geschlagen: die Lombarden in der Supercoppa, die Toskaner beim Klub-WM-Finale. Die Maschine ist heiß – aber sie ist nicht unbesiegbar.