Hütter lehnt tottenham ab – de zerbi rückt nach, spurs suchen notlösung

Adi Hütter bremst den Tottenham-Hype mit einem einzigen Satz: „Ich möchte frühestens wieder mit Beginn der neuen Saison als Cheftrainer arbeiten.“ Damit ist der Österreicher raus aus dem Rennen um den vakanten Posten bei den Spurs, nur Tage nachdem Igor Tudor seinen Stuhl räumen musste.

Die Nachricht kommt knallhart für jene Fans, die sich Hoffnungen auf Hütters Premier-League-Comeback gemacht hatten. Der 56-Jährige hatte nach seinem Aus bei AS Monaco im Oktober 2025 betont, erst im Sommer wieder auf der Bank sitzen zu wollen. „Meine Haltung hat sich seither nicht verändert“, bekräftigte er nun. Tottenham muss also weitersuchen – und die Uhr tickt.

De zerbi wird heiß, aber auch er zögert

De zerbi wird heiß, aber auch er zögert

Während Sean Dyche sich ebenfalls bereits zurückgezogen hat, rückt Roberto De Zerbi ins Zentrum der Gerüchte. Der Italiener ist seit seinem Aus bei Olympique Marseille Anfang Februar arbeitslos und gilt als Innovator, der mit Brighton einmal ganz oben im Premier-League-Ranking gespielt hat. Doch auch er signalisiert: lieber Sommer als Sofort-Sprung. Ob er als Feuerwehrmann einspringt, bleibt offen.

Die Spurs stehen vor einem Dilemma. Die Saison läuft, die Kabine braucht eine klare Handschrift, und die Optionen schrumpfen. Daniel Levy hatte gehofft, mit Hütter einen erfahrenen Bundesliga- und Champions-League-Coach zu landen – nun muss er sich zwischen De Zerbi und einem Interimslösung entscheiden.

Die Liga wartet nicht. Schon am Wochenende steht das nächste Pflichtspiel an, und die Frage ist nicht mehr, wer der Traumkandidat ist, sondern wer bereit ist, sofort anzufangen. Hütter bleibt kalt, De Zerbi warm – und Tottenham drückt wieder einmal auf den Panik-Button.