Hukporti: vom knicks-neuling zum nba-profi – und der traum von der nationalmannschaft!

New York – Ariel Hukporti hat den Sprung in die NBA geschafft und trägt nun das Trikot der legendären New York Knicks. Der 24-jährige Center blickt im Sport1-Interview zurück auf seinen beeindruckenden Werdegang, spricht über seine besondere Beziehung zu Isaiah Hartenstein und das brennende Ziel, für die deutsche Nationalmannschaft zu spielen. Ein Wechselbad der Gefühle, harte Arbeit und eine Portion Glück – so lässt sich Hukportis Karriere bisher am besten beschreiben.

Die herausforderung, die rolle zu akzeptieren

Das Madison Square Garden, die schiere Größe der Bühne – alles neu und überwältigend? „Die Frage hätten Sie mir eher letztes Jahr stellen müssen“, grinst Hukporti im Gespräch mit Sport1. „Inzwischen habe ich mich daran gewöhnt. Es ist ein richtig gutes Gefühl, stolz bin ich auch und dankbar, dass die Knicks mir diese Chance gegeben haben.“ Doch der Weg zum NBA-Profi war nicht immer einfach. Hukporti betont die Wichtigkeit, seine Rolle im Team zu akzeptieren und voll auszufüllen. Ein Ratschlag, den er sich von Isaiah Hartenstein angeeignet hat.

Hartenstein als mentor – eine besondere freundschaft

Hartenstein als mentor – eine besondere freundschaft

Die Verbindung zu Isaiah Hartenstein ist mehr als nur die von zwei Teamkollegen. Hartenstein, der ebenfalls für die Knicks spielte, fungierte für Hukporti als Mentor und gab ihm wertvolle Tipps. „Er hat mir ehrlich gesagt, wie es läuft“, so Hukporti. „Er hat mir gezeigt, dass man seine Rolle annehmen und voll ausfüllen muss.“ Eine Freundschaft mit Mentor-Aspekt, die Hukporti sehr schätzt. „Wir könnten genauso gut Teamkollegen in der Nationalmannschaft sein. Ich hoffe, er ist diesen Sommer dabei – wenn nicht, dann eben beim nächsten Mal.“

Die deutsche nationalmannschaft im visier

Die deutsche nationalmannschaft im visier

Für Ariel Hukporti ist der Traum, für die deutsche Nationalmannschaft zu spielen, alles andere als in ferner Zukunft. „Der Coach (Alex Mumbru) war in Brooklyn, wir haben uns ausgetauscht. Für diesen Sommer sieht es gut aus. Ich muss einfach fit bleiben.“ Er hat die Erfolge des deutschen Teams der letzten Jahre mit großem Interesse verfolgt, auch wenn es oft schwierig war, die Spiele aufgrund des unterschiedlichen Zeitgebiets zu schauen. „Es war cool zu sehen, wie erfolgreich sie waren“, sagt er. Besonders die Zusammenarbeit mit Franz Wagner und Tristan da Silva, mit denen er bereits in jungen Jahren Basketball gespielt hat, bereitet ihm Freude.

Die härtesten gegner – embiid und jokic

Nachdem er nun einige Spiele in der NBA absolviert hat, kann Hukporti auch schon eine Einschätzung abgeben, wer seine härtesten Gegenspieler sind. „Schwer zu sagen“, meint er. „Vielleicht Joel Embiid, vielleicht Nikola Jokic. Da gibt es einige, die wirklich stark sind.“

Hukporti blickt nun optimistisch in seine zweite NBA-Saison. Er hat sich etabliert, kennt die Herausforderungen und ist bereit, noch mehr Verantwortung zu übernehmen. Die NBA hat einen neuen Star, und die deutsche Nationalmannschaft könnte bald davon profitieren.