Pogacar's luxus-uhr-problem: neuer plan für paris-roubaix!
paris-roubaix – Tadej Pogacar, der vierfache Tour-de-France-Sieger und amtierende Weltmeister, scheint aus seinen Erfahrungen beim Kopfsteinpflasterklassiker des Vorjahres gelernt zu haben. Nach einem unerfreulichen Zwischenfall, bei dem seine teure Uhr während des Rennens zu schweren Reibungen am Handgelenk führte, hat der Slowene offenbar Anpassungen vorgenommen, um sich für die kommende Austragung am Sonntag optimal zu wappnen.

Ein teures problem auf den pflastersteinen
Schon im Vorjahr sorgte Pogacars luxuriöser Zeitmesser für Aufsehen, als er während des brutalen Rennens deutliche Blutflecken auf seinem weißen Handschuh präsentierte. Die Vibrationen des Kopfsteinpflasters, kombiniert mit der unförmigen Bauweise der Uhr, hatten zu erheblichen Reibungen geführt. Jetzt scheint Pogacar entschlossen zu sein, einen solchen Vorfall zu vermeiden. Beobachter während der Streckenbesichtigungen am Donnerstag stellten fest, dass der Slowene seine Uhr deutlich höher am Handgelenk positioniert trägt.
Doch das ist nicht die einzige Änderung. Laut einem Bericht von cyclingsnews.com hat Pogacar auch seinen Lenker modifiziert. Er setzt nun auf ein Modell mit einem kürzeren Oberlenker, was bedeutet, dass er entweder den Unterlenker oder die Bremsgriffe greifen muss. Diese veränderte Positionierung zwingt ihn, seine Gelenke weniger stark abzuknicken und reduziert so die Kontaktfläche zwischen Uhr und Handrücken. Eine simple, aber effektive Lösung für ein teures Problem.
Die Anpassungen sind Teil von Pogacars Vorbereitung auf das Rennen am Sonntag, bei dem er um seinen vierten Sieg in vier Saisonrennen kämpft. Sollte es ihm gelingen, in Roubaix zu triumphieren, würde er damit bereits das fünfte Monument seiner Karriere für sich entscheiden – eine beeindruckende Leistung, nachdem er bereits bei Mailand-Sanremo einen Sieg errungen hat. Die Konkurrenz wird sich jedoch kaum geschlagen geben, denn Pogacar ist bekannt für seine unermüdliche Jagd nach dem Erfolg.
Die Startliste für Paris-Roubaix liest sich wie ein Who's Who des Radsports, mit Namen, die für Spannung und packende Duelle sorgen werden. Ob Pogacars taktische Anpassungen ausreichen, um den Herausforderungen der „Hölle des Nordens“ gewachsen zu sein, wird sich am Sonntag zeigen. Ein Blick auf seine bisherige Karriere – vier Gesamtsiege bei der Tour de France, der Gewinn des Giro d’Italia, zwei Weltmeistertitel, fünf Erfolge bei der Lombardei-Rundfahrt und jeweils drei Triumphe bei der Flandern-Rundfahrt und Lüttich-Bastogne-Lüttich – lässt jedoch keinen Zweifel daran, dass Pogacar zu den größten Fahrern der Gegenwart zählt.
