Hitz dominiert: so verteidigen die super league goalies!
Die Super League sorgt für Spektakel – aber wer hält hinten die Null? Während Stürmer um Tore kämpfen, stehen die Torhüter im Rampenlicht, um diese zu verhindern. Unsere Analyse zeigt, wer aktuell die Gegentore am zuverlässigsten abwehrt und wer ins Hintertreffen gerät.

Die keeper-rangliste: hitz an der spitze
Marwin Hitz vom FC Basel thront unangefochten an der Spitze der Rangliste der Super League Torhüter, die mindestens zehn Einsätze absolviert haben. Der erfahrene Routinier, dessen Vertrag am Rheinknie ausläuft, verhinderte in dieser Saison durchschnittlich 0,35 Gegentore pro Spiel. Ein beeindruckender Wert, der seine Klasse unterstreicht. Die Frage ist: Wird Basel diese Stabilität im Tor auch in Zukunft finden können?
Niklas Steffen vom FC Thun folgt dicht auf den Fersen. Der 25-Jährige darf sich über eine starke Saison freuen, in der Thun einen überraschenden Angriff auf den Meistertitel startet. Sein Beitrag dazu ist nicht zu unterschätzen. Die Leistung des jungen Keepers verdient höchste Anerkennung.
Auf dem dritten Platz findet sich Lawrence Ati Zigi vom FCSG wieder, ein Publikumsliebling, der den Kasten der Grün-Weissen zuverlässig beschützt. Zigi ist ein Fels in der Brandung und ein wichtiger Faktor für den Erfolg des FCSG.
Neben diesem Trio zeigen auch Anthony Racioppi (FC Sion), Amir Saipi (FC Lugano) und Karlo Letica (FC Lausanne-Sport) positive Werte. Allerdings liegt Pascal Loretz vom FC Luzern mit -0,30 verhinderte Gegentore pro Partie im hinteren Bereich der Tabelle. Das bedeutet konkret: er lässt pro Spiel 0,30 Gegentore zu viel zu. Eine Zahl, an der er arbeiten muss, wenn Luzern seine Ziele erreichen will.
Die Diskrepanz zwischen den Keepern ist enorm. Während Hitz die Gegentore im Schnitt um 0,35 reduziert, lässt Loretz sie um 0,30 zu viel zu. Das verdeutlicht den Einfluss, den ein einzelner Torhüter auf das Ergebnis eines Spiels haben kann. Die Frage, ob sich diese Unterschiede im Laufe der Saison noch verringern werden, bleibt spannend.
