Huber: vom slopestyle zum snowboardcross – olympiaträume neu entfacht!
Ein Neustart für Nicolas Huber: Nach einer schwierigen Phase mit Wirbelbrüchen wagt der Schweizer Snowboarder einen mutigen Schritt in eine neue Disziplin. Der Abschied vom Slopestyle und Big Air ist gefallen, der Fokus liegt nun auf dem Snowboardcross und dem Freeride – mit dem klaren Ziel, bei den nächsten Olympischen Spielen zu glänzen.
Die entscheidung für eine neue herausforderung
Zehn Jahre lang dominierte Nicolas Huber die Szene im Slopestyle und Big Air. Doch nach den Olympischen Spielen spürte er den Drang nach Veränderung. „Für mich war schon immer klar, dass ich nach den Olympischen Spielen etwas Neues ausprobieren möchte“, so Huber in seinem Statement. Diese Erkenntnis führte ihn zu der Entscheidung, seine Karriere neu auszurichten und sich der Herausforderung des Snowboardcross und des Freerides zu stellen. Es ist ein kühner Schritt, der ihm nicht nur neue sportliche Erfahrungen verspricht, sondern auch die Möglichkeit bietet, sein Potenzial in anderen Disziplinen auszuleben.
Die Verletzung, die ihn von den Spielen in Italien ausgeschlossen hatte, scheint Vergangenheit. „Mir geht es mittlerweile sehr gut – ich bin wieder voll einsatzbereit und habe keinerlei Beschwerden mehr“, berichtet der 31-Jährige. Dieser Zustand ist entscheidend für seinen bevorstehenden Neustart.

Ambitionierte ziele: olympiagold im visier
Nicolas Huber will nicht nur in den neuen Disziplinen Fuß fassen, sondern gleich das höchste Ziel verfolgen: Olympiagold. Ein ambitioniertes Vorhaben, das jedoch mit seiner Erfahrung und seinem Willen durchaus realistisch erscheint. Seine bisherigen Erfolge, darunter ein WM-Silber im Slopestyle (2017) und eine WM-Bronze im Big Air (2023), sowie vier Top-5-Platzierungen im Weltcup und die Teilnahme an zwei Olympischen Winterspielen, zeugen von seinem Talent und seiner Leistungsfähigkeit. Huber wird im kommenden Winter dem C-Kader im Snowboardcross angehören und sich intensiv auf die anstehenden Wettkämpfe vorbereiten.
Die kommenden Monate werden zeigen, ob sich Hubers Wette auf eine neue Disziplin auszahlt. Doch eines ist sicher: Mit seiner Entschlossenheit und seinem Können hat er das Potenzial, auch im Snowboardcross und Freeride für Furore zu sorgen. Die Snowboard-Welt darf gespannt sein!
