Hottmanns viererpack: regensburg demütigt rostock!

Ein Fußballabend für die Geschichtsbücher! Eric Hottmann vom SSV Jahn Regensburg hat dem FC Hansa Rostock eine vernichtende 5:2-Niederlage eingeschenkt und dabei selbst vier Treffer bejubelt. Ein Auftritt, der den Rostockern die Aufstiegshoffnungen jäh dämpfte und den Jahn frei für die restlichen Spiele der Saison macht.

Die anfangsphase täuscht: jahn übernimmt die kontrolle

Die Partie begann vielversprechend für die Hausherren, doch die anfängliche Dominanz Rostocks wurde schnell von der beeindruckenden Effizienz der Gäste unterbrochen. Bereits in der 12. Minute brachte Oscar Schönfelder die Regensburger in Führung, ein Weckruf für eine Mannschaft, die bis dato noch etwas zögerlich agierte.

Felix Gebhardt, der Rostocker Torwart, bewahrte sein Team mit einer sehenswerten Parade vor einem weiteren Rückstand, doch der Jahn ließ sich nicht aufhalten. Nicolas Oliveira vergab zwar seine Chance, doch Eric Hottmann ließ in der 43. Minute und kurz darauf, in der Nachspielzeit der ersten Hälfte, mit seinem zweiten Treffer keine Zweifel mehr aufkommen. Ein 3:0-Vorsprung zur Halbzeit – ein denkwürdiges Ergebnis.

Hottmann im hexenkessel: vier tore für die ewigkeit

Hottmann im hexenkessel: vier tore für die ewigkeit

Der zweite Durchgang bestätigte den Eindruck der ersten Hälfte: Der Jahn war demütigender als erwartet. Hottmann vollendete zunächst den perfekten Konter zum 4:1 (49.), ein Treffer, der die Rostocker Fans verstummte. Zwar gelang Christian Kinsombi ein Anschlusstreffer (51.) und durch ein Eigentor von Leopold Wurm wurde es kurz spannend (56.), doch Hottmann zerschoss mit seinem vierten Tor des Abends (87.) jede erneute Hoffnung der Kogge. Ein historischer Moment für den Stürmer und ein bitterer für die Hanseaten.

Die Niederlage bedeutet für Rostock einen Rückschlag im Aufstiegsrennen, während der Jahn nun befreit von jeglichem Druck in den verbleibenden Spielen agieren kann. Die Frage ist nicht, ob Hottmann seine Torjagd fortsetzen wird, sondern wie viele Treffer er noch erzielen kann. Ein Mann, ein Spiel, ein Viererpack – ein Abend, der in die Regensburger Vereinsgeschichte eingeht.