Hopp bestätigt klasse: deutscher darts-star im viertelfinale!

Milton Keynes bebte am Dienstag – und zwar nicht nur wegen der vielen Fans, die Max Hopp anfeuerte. Der 29-jährige Darts-Profi präsentierte sich bei der Players Championship 12 erneut in Topform und erreichte das Viertelfinale. Damit festigt er seine Position als aktuell stärkster deutscher Spieler auf der PDC Pro Tour. Ein Lichtblick für das deutsche Team, während andere Federn im Kampf um die Qualifikation für die Players Championship Finals liegen müssen.

Czerwinski weckt erinnerungen an bessere zeiten

Czerwinski weckt erinnerungen an bessere zeiten

Während Hopp die Szene mit seiner Konstanz dominiert, gab es einen weiteren Grund zur Freude für deutsche Darts-Fans: Maximilian Czerwinski. Der 27-Jährige, der seit Februar auf einen Sieg auf der Pro Tour wartete, ließ Ex-Weltmeister Peter Wright mit 6:3 hinter sich. Ein Erfolg, der Hoffnung weckt und zeigt, dass Czerwinski noch lange nicht abgeschrieben werden sollte. Allerdings folgte im nächsten Spiel gegen Ryan Searle die bittere Erkenntnis: 4:6 bedeutete das frühe Aus.

Hopps Weg ins Viertelfinale war geprägt von knappen Spielen. Gegen Stephen Rosney setzte er sich mit 6:5 durch, im deutschen Duell gegen Niko Springer ließ er keine Zweifel aufkommen (6:2). Auch Brendan Dolan (6:3) und Darryl Pilgrim (6:5) gaben sich geschlagen, bevor ihn Tom Bissell mit 3:6 vom Einzug ins Halbfinale abwarf. 22.250 Pfund Preisgeld sicherte er sich damit – und katapultierte sich in der Rangliste auf den 18. Platz, womit er den Abstand zu Gabriel Clemens (Platz 42) deutlich vergrößerte. Die Qualifikation für die Players Championship Finals rückt damit immer näher.

Doch nicht alle deutschen Spieler konnten an diesem Tag glänzen. Neben Springer und Lukas Wenig, die ebenfalls einen Satz gewonnen, aber dann die Segel streichen mussten, scheiterte auch Martin Schindler bereits in der ersten Runde. „The Wall“ unterlag dem Schotten Andy Boulton mit 5:6 – eine Enttäuschung für den am Vortag ebenfalls früh ausgeschiedenen Schindler. Die Diskrepanz zwischen Hopps Leistung und der der anderen deutschen Teilnehmer ist eklatant und wirft Fragen auf, wie das deutsche Darts-Team seine Konstanz verbessern kann.

Die nächste Aufgabe für Max Hopp ist klar: Er muss seine Form halten und weiter punkten, um seinen Platz in der Top 64 der Rangliste zu verteidigen und die Chance auf das prestigeträchtige Finalturnier zu wahren. Denn die Wahnsinns-Serie von Hopp zeigt: Der Deutsche ist auf dem Vormarsch und will im Darts-Sport ganz oben angreifen.