Hoffenheim: schicker in der kritik – machtkampf um die zukunft des klubs
Chaos in hoffenheim: schicker muss sich erklären
nnDie TSG 1899 Hoffenheim befindet sich weiterhin in einer turbulenten Phase. Nach der umstrittenen Vergabe der Hinweisgeberstelle steht nun auch Sportgeschäftsführer Andreas Schicker im Fokus der Kritik. Eine außerordentliche Gesellschafterversammlung wurde für Montag einberufen, bei der Schicker sein Vorgehen in der sogenannten Datenaffäre rechtfertigen muss.
nnHintergrund der affäre: die neuausschreibung der hinweisgeberstelle
nnAuslöser der aktuellen Unruhe ist die Entscheidung Schickers, während einer laufenden Untersuchung die externe Hinweisgeberstelle neu auszuschreiben. Begründet wurde dies mit der Vermeidung möglicher Interessenkonflikte, da die vorherige Stelle von internen Mitarbeitern betreut wurde. Kritiker sehen darin jedoch eine mögliche Eigenverwicklung Schickers, da auch er von den Ermittlungen betroffen sein könnte.
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Die rolle von christoph henssler und dietmar hopp
nnDie Initiative zur Einberufung der Gesellschafterversammlung geht auf Christoph Henssler zurück, den interimistischen e.V.-Vorsitzenden der TSG. Die Kapitalseite um Dietmar Hopp soll ein Interesse daran haben, bei den anstehenden Wahlen im e.V. einen Kandidaten an die Spitze zu bringen, der ihre Entscheidungen unterstützt. Hensslers eigene Kandidatur ist allerdings aufgrund von Satzungsänderungen fraglich. Gerüchten zufolge wird bereits ein alternativer Kandidat von den Ultras aufgebaut.
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Weitere personalwechsel und mögliche konsequenzen
nnInnerhalb weniger Monate droht nun bereits der vierte Geschäftsführer seinen Posten zu verlieren, sollten die Vorwürfe gegen Schicker zu einer Abberufung führen. Bisher waren bereits Markus Schütz, Frank Briel und Tim Jost aus ihren Ämtern geschieden. Es wird jedoch angestrebt, Schicker nicht zu entlassen, sondern in seiner Rolle als Sportdirektor zu halten, was seine Zustimmung voraussetzt.
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Die verstrickungen und nebenkriegsschauplätze
nnDie Situation ist komplex. Hintergrund ist auch ein älterer Konflikt um den Spielerberater Roger Wittmann, in dem Schicker als Zeuge aussagte. Zudem spielt die wiederholte Einmischung von Gerhard Oswald, dem einflussreichen SAP-Aufsichtsrat, eine Rolle. Hopp hatte Schicker im vergangenen Herbst bereits gegen einen Wechsel zum VfL Wolfsburg verteidigt.
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Mögliche szenarien für die zukunft
nnSollte Schicker abberufen werden, könnten Arno Metz und Asmaham Gamgani interimsweise die Geschäftsführung übernehmen, bis ein neuer, durch Wahl legitimierter
