Juve plant reijnders-coup: city-reservist soll turin-geheimwaffe werden

Tijjani Reijnders saß zuletzt neun Mal in Folge auf der Bank von Manchester City, kam seit April nicht mehr zum Zug – für die Juventus ein perfekter Zeitpunkt, um zuzuschlagen. Die Bianconeri haben den 70-Millionen-Mann auf dem Zettel, weil sie genau dieses Serie-A-Upgrade brauchen, das ohne lange Eingewöhnung funktioniert.

Warum reijnders trotz bankplätze der juve taugt

Der Niederländer kennt Italien aus 78 Spielen für den AC Mailand, traf dreimal gegen die Alte Dame und weiß, wie eng der Mittelfeld-Raum in Turin gemessen wird. Nach dem Douglas-Luiz-Debakel verlangt Sportdirektorenboss Cristiano GiuntoliSpieler, die sofort liefern – keine Testphase, keine Sprachbarrieren, keine Kulturschock-Garantie.

City zahlte im Sommer 70 Millionen Euro Ablöse, doch der Wertverfall ist laut Transfermarkt-Experten bereits bei minus 20 Millionen. Die Juve will diesen Drop ausnutzen: ein Leihgeschäft mit Kaufoption, eventuell eingebettet in einen Tausch mit Kenan Yıldız oder einem der beiden Flop-Brasilianer, die Rangnick nicht mehr sehen will.

Die zahlen, die guardiola kalt lassen

Die zahlen, die guardiola kalt lassen

Seit Februar nur 65 Minuten Spielzeit – das ist kein Formtief, das ist ein Statement. Pep Guardiola setzte stattdssen auf Kovacic und De Bruyne, weil Reijnders’ Passquote unter Druck auf 82 % sank und seine Zweikampfwertung bei 47 % verharrte. In der Serie A lag er 2023/24 noch bei 92 % und 56 % – genug, um Giuntoli die Excel-Tabelle glühen zu lassen.

Die Gehaltsstruktur passt: Reijnders verdient bei City 8,5 Millionen netto, die Juve würde auf 6,5 runterverhandeln, dafür eine Prämie für Champions-League-Quali und Scudetto einbauen. Die Gesamtlaufzeit wäre vier Jahre, damit sich der am 18. Juli 26-Jährige vor dem 30. Lebensjahr noch einmal teuer verkaufen kann.

Der plan hinter dem plan

Der plan hinter dem plan

Mit Manuel Locatelli als Sechser und Nicolò Fagioli als Ballverwerter fehlt links im 3-5-2 der dynamische Box-to-Box-Typ, der diagonal Räume sprengt. Reijnders lief in Mailand genau diese Rolne, sprintete 11,3 km pro Spiel und schoss aus zweiter Reihe. Motta will ihn nun neben Rabiot aufbauen – wenn der Franzose doch noch verlängert.

Der erste Kontakt lief über Berater Rafaela Pimenta, die auch Paul Pogba betreute und in Turin noch immer ein offenes Ohr hat. City zeigt sich laut englischer Presse „offen für kreative Konstruktionen“, weil der Etat für 2025 bereits verplant ist und ein Total-Write-off vermieden werden soll.

Entscheidung bis Mitte Juni? Wahrscheinlicher ist ein Domino: Falls Teun Koopmeiners tatsächlich zu Manchester United wechselt, rückt Reijnders in die engere Wahl – und die Juve könnte mit einem einzigen Fax zwei Mittelfeld-Fragen auf einmal lösen. Die Kurve in Turin jedenfalls hätte lieber einen geprüften Serien-Läufer als einen weiteren südamerikanischen Rohling. Reijnders passt ins Budget, ins System und in die Zeitzone. Wenn er in den nächsten Wochen nicht doch noch gegen Real Madrid eingewechselt wird, steht der Deal kurz vor dem Handschlag – und City würde 70 Millionen in 12 Monaten zu 45 Millionen verbrennen. Für die Juve wäre das der nächste Transfer-Coup im Sale-Modus.