Hertha dreht 0:1 in 4:1 – düsseldorf kassiert debakel im abstiegskampf
Ein Eigentor nach vier Minuten, sieben Minus-Punkte Richtung Aufstieg – und trotzdem jubelt Hertha am Ende lauthals. Die Berliner schlagen Fortuna Düsseldorf 5:2, verschaffen sich Luft und zerstören gleichzeitig die letzten Selbstzweifel der Rheinländer.
Reese kommt, sieht und trifft doppelt
Fabian Reese hatte Gelbsperre abgesessen, sein Comeback aber mit zwei Treffern direkt zur rechten Zeit. Er köpft, schiebt ein, zieht seine Kollegen mit. Vor der Pause steht es plötzlich 4:1 – ein Ergebnis, das sogar den sonst so lautstarken Düsseldorfer Block verstummen lässt.
Der Ex-Fortune Dawid Kownacki macht mit seinem 3:1 den Deckel drauf, Marten Winkler schraubt die Kiste mit dem Halbzeitpfiff auf 4:1. Die Fortuna-Defensive wirkt wie gelähmt, Keeper Florian Kastenmeier kann dreimal brillieren, verhindert aber nichts Substanzielles.

Intensität versiegt – hertha spielt die uhr herunter
Nach dem Seitenwechsel sinkt das Tempo, die Gäste ziehen sich bewusst zurück. Cedric Itten verkürzt auf 2:4, doch die Antwort folgt auf dem Fuß. Luca Schuler trifft zum 5:2 – an seinem 27. Geburtstag, passender kann ein Geschenk kaum sein.
Für Düsseldorf bleibt die Erkenntnis: Ein Befreiungsschlag ist ausgeblieben, der Abstand zum Relegationsplatz schmilzt auf drei Punkte. Die Stimmung kippt, Trainer Daniel Thioune muss sich neue Erklärungsversuche einfallen lassen.
Hertha dagegen darf weiter träumen. Die Sieben-Punkte-Lücke zum Aufstieg ist happig, aber wer nach einem 0:1 noch fünfmal netzt, dem ist auch die Zweitliga-Logik schnuppe.
