Hertha bsc verspielt aufstiegshoffnungen in paderborn – klare niederlage im schlüsselspiel

Hertha bsc verspielt aufstiegshoffnungen in paderborn – klare niederlage im schlüsselspiel

Paderborn – Die knappen Aufstiegshoffnungen von Hertha BSC sind nach einer deutlichen 2:5 (1:3)-Niederlage beim SC Paderborn wohl endgültig geplatzt. Im direkten Duell der beiden Mannschaften zeigte Hertha eine enttäuschende Leistung und kassierte eine bittere Niederlage. Die Berliner wirkten planlos und chancenlos gegen einen dominanten Gegner.

Schläfrige hertha startet katastrophal

Die Gäste aus Berlin erwischten einen denkbar schlechten Start ins Spiel. Bereits in der 7. Minute fiel das 1:0 für Paderborn durch Sebastian Klaas, der nach einer Flanke völlig unbedrängt im Strafraum stand. Dieser frühe Rückstand offenbarte die mangelnde Konzentration und Entschlossenheit der Hertha-Mannschaft. Paderborn dominierte das Spielgeschehen und ließ Hertha kaum ins Spiel kommen.

Paderborn erhöht den druck

Paderborn erhöht den druck

In der 21. Minute erhöhte Tjark Scheller nach einem Eckball auf 2:0 für die Gastgeber. Obwohl die Situation kurzzeitig überprüft wurde, da ein Handspiel vermutet wurde, zählte das Tor. Hertha wirkte verunsichert und konnte dem Druck der Paderborner nicht mehr standhalten. Die Defensivleistungen waren erschreckend schwach.

Schuler

Schuler's hackentor – ein hoffnungsschimmer

Aus dem Nichts gelang Luca Schuler in der 39. Minute der Anschlusstreffer zum 1:2. Mit einer sehenswerten Hacke verwandelte er eine Hereingabe von Marten Winkler ins Tor. Dieser Treffer weckte kurzzeitig Hoffnung, doch die Freude währte nur kurz. Hertha konnte sich nicht stabilisieren und blieb weit hinter den Erwartungen zurück.

Katastrophale halbzeit für hertha

Katastrophale halbzeit für hertha

Kurz vor der Halbzeitpause erhöhte Nick Bätzner in der Nachspielzeit auf 3:1 für Paderborn. Diese Bude war symptomatisch für eine katastrophale erste Halbzeit der Hertha. Paderborn hätte sogar noch weitere Tore erzielen können, so dominant waren sie. Hertha-Trainer Stefan Leitl musste nach dieser Leistung reagieren.

Leitl versucht es mit wechseln

Leitl versucht es mit wechseln

Zur Halbzeitpause brachte Leitl mit Josip Brekalo, Niklas Kolbe und Pascal Klemens drei neue Spieler. Die Wechsel sollten neue Impulse setzen und die Mannschaft stabilisieren. Doch auch nach der Pause fand Hertha nicht ins Spiel. Ein Eigentor von Klemens wurde aufgrund einer Abseitsstellung nicht gewertet, aber die Probleme blieben bestehen.

Elfmeter und weitere gegentreffer

Elfmeter und weitere gegentreffer

In der 65. Minute verwandelte Mika Baur einen Elfmeter sicher zum 4:1. Herthas Torhüter Tjark Ernst hatte Stefano Marino im Strafraum unsachgemäß gefoult. Kurz darauf erhöhte Obermair auf 5:1 (68.), bevor Brekalo für Hertha zum 2:5 traf (70.). Dieser Treffer war jedoch nur Ergebniskosmetik.

Fazit: hertha muss aufstiegsträume begraben

Die Niederlage in Paderborn ist ein schwerer Rückschlag für Hertha BSC. Die Aufstiegshoffnungen sind damit wohl endgültig dahin. Die Mannschaft muss sich nun auf die restlichen Spiele konzentrieren und versuchen, die Saison mit Würde zu beenden. Die Leistung in Paderborn war inakzeptabel und muss analysiert werden.

SpielortPaderborn
ErgebnisSC Paderborn – Hertha BSC 5:2
Torschützen PaderbornKlaas, Scheller, Bätzner, Baur (Elfmeter), Obermair
Torschützen HerthaSchuler, Brekalo