Hertha bsc ii sticht spät – magdeburg ii verliert knapp!
Berlin – Ein herber Rückschlag für den 1. FC Magdeburg II: In einem ansprechenden Duell gegen die Zweitvertretung von Hertha BSC mussten die Elbestädter am Freitagabend eine knappe 1:2-Niederlage hinnehmen. Lange deutete alles auf ein Unentschieden hin, doch ein Last-Minute-Treffer der Gastgeber zerschlug die Hoffnungen der Magdeburger auf einen Punktgewinn.

Kampa patzt, widmann gleicht aus
Die Partie begann mit einem Schock für den FCM. Bereits in der ersten Minute profitierte Hertha von einem Fehler im Mittelfeld und traf zur Führung. Doch die Reaktion der Magdeburger ließ nicht lange auf sich warten. Nach einem fragwürdigen Elfmeter, den Schiedsrichter Christopher Gaunitz anerkannte, verwandelte Elisio Widmann sicher zum Ausgleich (32. Minute). Ein gerechter Ausgleich, auch wenn die Entscheidung des Unparteiischen sicherlich nicht unumstritten war.
Die zweite Halbzeit verlief zunächst ruhig, beide Teams tasteten sich ab. Torchancen sprangen nur selten auf, die Partie wirkte zusehends von taktischer Absicherung geprägt. Doch dann kam das bittere Ende für Magdeburg: In der Nachspielzeit setzte sich der eingewechselte Elijas Aslanidis gegen die FCM-Abwehrspieler geschickt in Szene, ließ Robert Kampa keine Chance und besiegelte so die Niederlage.
Trainer Daniel Wölfer dürfte nun einige Worte mit seiner Mannschaft finden. Der FCM bleibt mit 37 Punkten zwar im sicheren Mittelfeld der Regionalliga Nordost, doch die verpasste Chance, sich weiter von den Abstiegsrängen zu distanzieren, ist deutlich spürbar. Die Berliner hingegen feierten einen wichtigen Sieg im Kampf um die vorderen Plätze.
Die Partie wurde zudem von einigen bemerkenswerten Szenen begleitet: Die frühe Führung der Hertha, der umstrittene Elfmeter und schließlich das spektakuläre Tor von Aslanidis sorgten für ein abwechslungsreiches Spiel, das die Zuschauer begeisterte. Allerdings bleibt der Geschmack aufgrund der knappen Niederlage für Magdeburg bitter.
