Hertha bsc: historisches trikot soll heimbruch beenden!

Berlin bangt. Hertha BSC, einst stolze Zweitligamannschaft, hat in dieser Saison im eigenen Olympiastadion mehrfach die Punkte liegen lassen. Gegen Holstein Kiel am Samstag soll nun ein besonderes Gewand helfen, diesen Negativtrend zu durchbrechen – und zwar in einem nostalgischen Look, der die Vereinsgeschichte ehrt.

Die bilanz ist ein desaster: kann das sondertrikot helfen?

Fünf Siege aus 15 Spielen – das ist die bittere Bilanz von Hertha BSC in der heimischen Hauptstadt. Mit lediglich 14 Treffern stellen die Berliner zudem die schwächste Offensivabteilung der gesamten zweiten Liga. Nur Hannover 96, mit 29 Punkten, ist auswärts erfolgreicher als die Blau-Weißen. Der Aufstieg wurde also zu Hause verspielt. Die Pokalspiele, in denen Hertha gegen Elversberg (3:0), Kaiserslautern (6:1) und den SC Freiburg (4:5 i.E.) überzeugende Leistungen zeigte, wirken in diesem Kontext wie ferne Erinnerungen.

Trainer Stefan Leitl scheint jedoch eine Lösung gefunden zu haben: „Ich erwarte einen Gegner, der uns ein offeneres Match bietet und uns ein bisschen höher attackiert“, so der Coach. Die Kieler, bekannt für ihr Ballbesitzspiel und ihre offensive Ausrichtung, könnten genau das Richtige sein, um Hertha aus der defensiven Komfortzone zu locken. Die Berliner hatten sich in der Vergangenheit oft schwer getan, wenn ihre Gegner eher auf Schadensbegrenzung spielten.

Ein trikot für die ewigkeit: die hommage an 1906

Ein trikot für die ewigkeit: die hommage an 1906

Doch nicht nur die taktische Ausrichtung soll am Samstag für einen neuen Impuls sorgen. Hertha wird im Sondertrikot auflaufen, das an die Spielkleidung der ersten Berliner Meisterschaft von 1906 angelehnt ist. Das Design, in den Farben Blau und Weiß geteilt durch eine Diagonale, ist eine Hommage an die Wurzeln des Vereins. Statt der traditionellen Hertha-Fahne ziert ein stilisiertes weißes