Hemetsberger trotzt sturzfolgen: olympia-generalprobe erfolgreich bestanden
Daniel hemetsberger überzeugt nach sturz im training
Bormio, Italien – Der österreichische Skirennläufer Daniel Hemetsberger hat beim dritten Training zur Abfahrt bei den Olympischen Spielen Mailand Cortina 2026 eine beeindruckende Leistung gezeigt. Nach einem schweren Sturz am Vortag absolvierte er die anspruchsvolle Stelvio-Piste mit der zweitschnellsten Zeit. Dies gibt ihm großes Selbstvertrauen für die bevorstehenden Wettkämpfe.

Sturz am vortag hinter sich gelassen
Hemetsberger ging nach seinem Sturz am Donnerstag zwar angeschlagen in das Training, bewies aber eine bemerkenswerte Widerstandsfähigkeit. Mit einer Zeit von 1:56,63 Minuten musste er sich lediglich dem KanadierJames Crawford um 1,68 Sekunden geschlagen geben. “Jetzt kann ich morgen gescheit fahren”, sagte der Österreicher im Blick auf die erste alpine Entscheidung am Samstag.
Schwere blessuren, aber fuß hält
Der 34-Jährige zeigte sich im Eurosport-Interview mit einem blauen Auge, einer leichten Schnittwunde an der Nase und einem schwarzen Tapeverband auf der Wange. Trotz der sichtbaren Verletzungen gab er Entwarnung bezüglich seines Fußes: “Ich habe jetzt Gott sei Dank feststellen können, dass mein Fuß gut genug ist.” Er spüre zwar noch etwas im Sprunggelenk, aber es gebe nicht nach.
Wichtige generalprobe für olympia
Hemetsberger betonte, dass das Training entscheidend für seine Teilnahme am Rennen gewesen wäre. “Wenn ich heute das Training nicht gehabt hätte, wäre morgen ein Rennen sinnlos gewesen”, so der Skirennläufer. Das Training habe ihm das nötige Selbstbewusstsein und Vertrauen in seinen Körper gegeben. Er ist nun bereit für den Wettkampf.
Kritik an der olympia-piste
Auch andere Athleten äußerten sich zur anspruchsvollen Piste. Weidle-Winkelmann kritisierte die Strecke als “gefährlich genug”. Die Bedingungen erfordern höchste Konzentration und Präzision, um Stürze zu vermeiden. Die Sicherheit der Athleten steht dabei an erster Stelle.
Trainingszeiten als gradmesser?
Obwohl Hemetsberger eine starke Leistung zeigte, lassen die Trainingszeiten noch keine eindeutigen Rückschlüsse auf die Medaillenvergabe zu. Mehrere Favoriten hatten entweder nicht am Training teilgenommen oder es langsamer angehen lassen. Das Rennen am Samstag (ab 11:30 Uhr live bei Eurosport und HBO Max) verspricht daher besonders spannend zu werden.
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