Heidelberg am boden: seawolves demütigen academics!

Die MLP Academics Heidelberg stecken tiefer im Abstiegskampf als je zuvor. Ein deutliches 70:101 gegen die Rostock Seawolves offenbarte am vergangenen Wochenende eine erschreckende Leistungssteigerung der Gäste und eine erschütternde Schwäche der Heidelberger. Drei Spiele trennen die Academics noch vom rettenden Ufer – die Chancen schwinden.

Die dominanz rostocks: ein spiel ohne zweifel

Die dominanz rostocks: ein spiel ohne zweifel

Schon zur Pause zeichnete sich das Bild ab: Rostock führte mit beruhigenden 24 Punkten. Die Heidelberger Offensive wirkte wie gelähmt, lediglich drei von 17 Zwei-Punkte-Würfen fanden ihr Ziel. Eine erschreckende Bilanz, die das Spiel im Grunde vorzeitig entschied. T.J. Crockett präsentierte sich als unaufhaltsam (25 Punkte, 7/11 Feldwürfe), unterstützt von Andy van Vliet, der mit 13 Punkten und 7 Rebounds ebenfalls überzeugte. Die Leichtigkeit, mit der Rostock Punkte erzielte, war schlichtweg beängstigend für die Heidelberger Fans.

Ryan Mikesell (19 Punkte, 6 Rebounds) war der einzige Lichtblick im heidelberger Team, doch er konnte den drohenden Abstieg kaum aufhalten. Die fehlende Durchschlagskraft im Angriff und die mangelnde Verteidigungsarbeit trafen die Zuschauer hart.

Die Tabelle der BBL verrät weitere Ergebnisse: Braunschweig setzte sich gegen Ulm durch (77:67). MBC besiegte München (91:79). Würzburg unterlag Vechta deutlich (86:103). Chemnitz gewann knapp gegen Bonn (75:76). Und Oldenburg triumphierte gegen Berlin (79:81).

Die kommenden Spiele werden für Heidelberg zur echten Zerreißprobe. Jeder Fehler wird nun gnadenlos bestraft. Die Frage ist, ob die Mannschaft in der Lage sein wird, die nötige mentale Stärke aufzubringen, um den Abstiegskampf zu drehen. Die Fans bangen – und die Zeit läuft ab.