Havertz-boost für dfb-elf: champions-league-finale entscheidet über form
Frankfurt/Main – Die deutsche Nationalmannschaft hält die Daumen für Kai Havertz und das Arsenal im Champions-League-Finale gegen Paris Saint-Germain. Doch es geht um mehr als nur Prestige: Bundestrainer Julian Nagelsmann hofft, dass der Offensivspieler mit Rückenwind ins WM-Qualifikationsrennen startet – und verzichtet deshalb auf ihn im Test gegen Finnland.

Kimmich: „ein besonderes paket für das turnier“
Die Stimmung im deutschen Team ist angespannt, aber optimistisch. Kapitän Joshua Kimmich betonte vor dem Finale in Budapest, dass ein Erfolgserlebnis für Havertz entscheidend sein könnte. „Ich hoffe, dass er mit einem Erfolgserlebnis hierherkommt und den Titel mitbringt. Und dann mit einer positiven Energie ins Turnier startet“, erklärte Kimmich. Die DFB-Auswahl wird das Endspiel am Samstagabend im Teamhotel verfolgen und Havertz dabei unterstützen.
Havertz‘ Fehlen im Test gegen Finnland ist eine Folge dieser Erwartungshaltung. Nagelsmann muss ohne den Spieler von Arsenal auskommen, der in den letzten Jahren in Deutschland oft unterschätzt wurde. Kimmich verteidigte seinen Teamkollegen: „Er ist für uns ein extrem wichtiger Spieler. Während der EURO wurde viel über Florian Wirtz und Jamal Musiala gesprochen, aber auch da war Kai sehr wichtig für uns. Er wird auch bei diesem Turnier sehr wichtig sein. Er bringt ein besonderes Paket mit, das uns sehr helfen wird.“
Die Zahl spricht für sich: Havertz erzielte in der letzten Saison in der Premier League sieben Tore und bereitete fünf weitere vor. Seine Vielseitigkeit und sein Torinstinkt machen ihn zu einem wertvollen Spieler für die deutsche Nationalmannschaft. Es bleibt abzuwarten, ob er im Champions-League-Finale seine Klasse beweist und damit den DFB-Elf einen zusätzlichen Schub verleiht. Die Hoffnung ruht auf ihm – und auf einem Titel für Arsenal.
Die Erwartungen an die deutsche Mannschaft sind hoch, und ein fitter und selbstbewusster Kai Havertz kann dabei ein entscheidender Faktor sein. Denn eines ist klar: Nur wer mit Siegen in die WM-Saison startet, hat eine realistische Chance auf den Titel.
