Atlético, arsenal: europäische träume zerplatzen erneut!
Ein bitterer Nachgeschmack liegt in der Luft: Wieder einmal scheitern europäische Schwergewichte knapp an der erhofften Champions-League-Krone. Während der Atlético de Madrid erneut die bittere Pille der Finalpleite schlucken muss – eine Geschichte, die sich seit Jahrzehnten wiederholt – erlebte Arsenal eine dramatische Niederlage im Elfmeterschießen gegen Paris Saint-Germain. Das Comeback der Gunners in der europäischen Spitze ist zwar beeindruckend, doch der Triumph bleibt aus.

Die ewige bürde des atléticos: eine champions-league-vergangenheit voller schmerz
Drei Finalteilnahmen, drei schmerzhafte Niederlagen: Atlético Madrid scheint von einem Fluch verfolgt zu sein. Der Gedanke, dass der Verein eine Champions-League-Trophäe an sich bringen sollte, wird immer lauter, insbesondere angesichts der Dramen von 1974 gegen Bayern München und der Doppelpack-Niederlagen gegen Real Madrid in den Jahren 2014 und 2016. Diese Vergangenheit lastet schwer auf den Schultern der Rojiblancos und nährt die Debatte, ob das Schicksal ihnen einfach ungünstig gesinnt ist.
Doch Atlético ist nicht allein im Unglück. Auch Arsenal kennt die Enttäuschung des knapp verpassten Triples. Nach dem Triumph von Aston Villa in der Europa League und Crystal Palace in der Conference League mussten die Gunners nun erneut eine bittere Niederlage hinnehmen.
Ein Elfmeterschießen entscheidet die Partie
Zwei Jahrzehnte nach dem dramatischen Finale im Stade de France gegen Barcelona, in dem Arsène Wenger die Führung verspielte, stand Mikel Arteta kurz vor dem historischen zweiten Champions-League-Finale für Arsenal. Schließlich hatte er das Team nach 22 Jahren Trostlosigkeit wieder in die Premier League geführt. Doch die Hoffnung zerplatzte im Elfmeterschießen. Arsenal ist damit das Team mit den meisten gespielten Partien (226) ohne einen einzigen Titelgewinn. „Es ist unglaublich schwer, das zu akzeptieren“, gestand Arteta nach dem Spiel, sichtlich erschüttert.
Luis Enrique, der PSG-Trainer, hatte ebenfalls mit seiner Strategie zu kämpfen. Nach einem frühen Treffer von Havertz musste er seine Taktik anpassen. Nur 25 Prozent Ballbesitz für Arsenal – ein ungewöhnlicher Wert, der jedoch die defensive Stabilität der Mannschaft widerspiegelt. PSG fand erst in der zweiten Halbzeit durch Dembélés Elfmeter zum Ausgleich.
„Wir sind es gewohnt, gegen Mannschaften zu spielen, die viele Spieler hinter den Ball stellen. Gegen sie ist es schwierig“, räumte Enrique ein. Die einzige Niederlage in dieser Champions-League-Saison erlebte Arsenal durch einen Elfmeter – ein bitteres Ende für eine beeindruckende Saison.
Die Statistik spricht für sich: Von den sieben Gegentoren in dieser Champions-League-Saison fielen lediglich drei im offenen Spiel. Die Gunner waren also defensiv gut eingestellt, doch das Glück war nicht auf ihrer Seite.
Wie Atlético Madrid ist auch Arsenal nun zum Symbol für verpasste Chancen geworden. Beide Vereine haben gezeigt, dass sie zu Höchstleistungen fähig sind, doch der ersehnte Titel bleibt ihnen verwehrt. Der Gedanke, dass Arsenal und Atlético eine Art europäisches Unglück teilen, ist schwer abzulehnen.
Mikel Arteta, trotz der Enttäuschung, würdigte die Leistung seines Teams und bezeichnete PSG als „das beste Team der Welt“. Eine Saison voller Triumphe: Der Gewinn der Premier League und die Erfolge in der Champions League und dem Carabao Cup zeigen, dass Arsenals Projekt unter Arteta auf soliden Füßen steht. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis die Gunners wieder an die Tür der europäischen Spitze klopfen.
