Hartberg zieht die kaufoption für havel – und plant den nächsten coup
Die Kasse klingelt, die Meistergruppe lockt – und Erich Korherr dreht auf. Noch bevor das letzte Gruppen-Spiel gepfiffen ist, hat der Sportchef des TSV Hartberg Elias Havel fest gebucht. Die Kaufoption für den LASK-Leihspieler wird „in Kürze“ gezogen, wie Korherr am Rande des Training Platzes durchsickern lässt. Ein Schachzug, der Signalwirkung hat.

Schmid und heil stehen als nächste auf der liste
Der Klub will nicht nur den Linksaußen, er will die komplette Erfolgs-DNA der Saison konservieren. Trainer Manfred Schmid soll binnen 14 Tagen an den Tisch, Kapitän Jürgen Heil wartet schon auf seinen Anruf in der Länderspielpause. „Jürgen muss nicht mit Einsparungen rechnen“, sagt Korherr – ein Satz, der in der Bundesliga selten ist wie ein Sieg gegen Salzburg.
Dahinter steckt ein einfacher Fakt: Hartberg spielt 2025/26 wieder erste Klasse. Die Meistergruppe sichert nicht nur TV-Gelder, sondern auch Planungssicherheit. Dennoch: Budgetlöcher klaffen. „Es gibt gewaltige Einsparungen“, räumt Korherr ein. Wer bleibt, muss sich verbiegen – außer Heil, der die Kabine zusammenhält.
Benjamin Markus ist längst beschlossene Sache. Die Option für das dritte Jahr wird gezogen, der Slowene bleibt Drehkreuz im Mittelfeld. Ein kleiner Akt, der groß wirkt: Markus‘ Passquote von 87 % ist Lebensversicherung gegen Gegensturm.
Der Fokus richtet sich nun nach vorne. Mit Havel fixiert, Schmid und Heil in den Startlöchern, könnte Hartberg jene Kontinuität werden, die andere Klub-Chefs nur predigen. Die Fans spüren es: In der Steiermark rollt gerade eine Welle, die noch längst nicht gebrochen ist.
