Hanfmann scheitert in rom – zverev der letzte deutsche hoffnungsträger
Rom – Bittere Pille für den deutschen Tennis-Sport: Yannick Hanfmann ist beim ATP-Masters in Rom in der zweiten Runde ausgeschieden. Der Weltranglist-Spieler aus Karlsruhe musste sich dem Italiener Luciano Darderi nach einem zähen Kampf geschlagen geben. Damit ist Alexander Zverev nun der letzte verbliebene Deutsche im Turnier.

Ein match zweier welten
Die Partie endete mit 4:6, 4:6 zugunsten Darderis, nachdem Hanfmann zuvor einen knappen Sieg gegen Hubert Hurkacz gefeiert hatte. Darderi, der mit der Nummer 18 der Welt gesetzte war, nutzte die Unterstützung seiner Fans im Foro Italico geschickt aus und diktierte vor allem im zweiten Satz das Tempo. Hanfmann wirkte sichtlich angeschlagen und fand kein Mittel gegen die aggressive Spielweise des Italieners.
Die Sandplatz-Saison erreicht ihren Höhepunkt mit den French Open in der kommenden Woche. Für Hanfmann bedeutet das Ausscheiden in Rom eine Enttäuschung, nachdem er bereits in Madrid in der zweiten Runde den Schneid abbekommen hatte. Das Turnier in Madrid hatte bereits eine ähnliche Struktur: starker Start, frühes Aus. Ein Muster, das nun auch in Rom bestätigt wird.
Alexander Zverev hingegen präsentierte sich in Topform und setzte sich gegen Daniel Altmaier mit 7:5, 6:3 durch. Der Hamburger trifft in der nächsten Runde auf Alexander Blockx aus Belgien. Die Augen sind nun auf Zverev gerichtet, der die letzte Chance für Deutschland auf ein erfolgreiches Abschneiden in Rom hat. Die Aufgabe wird jedoch nicht einfach sein, denn Blockx ist ein taffer Gegner. Die Frage ist: Kann Zverev die Momentum halten und den Druck aushalten?
Die Tatsache, dass Zverev nun als einziger deutscher Spieler im Turnier verblieben ist, unterstreicht die schwierige Situation des deutschen Tennis aktuell. Ein Blick auf die Weltrangliste zeigt deutlich, dass neben Zverev keine weiteren deutschen Spieler in den Top 100 zu finden sind. Das bedeutet, die Zukunft des deutschen Tennis liegt nun ganz auf den Schultern des Hamburgers.
