Handball-schock: deutschland verpasst erneuten triumph gegen dänemark!
Die bittere Realität für die deutsche Handballnationalmannschaft: Auch im elften Anlauf konnten die Schützlinge von Bundestrainer Alfred Gislason Dänemark nicht bezwingen. Im zweiten Länderspiel des Doppelpacks unterlag das Team mit 29:31 Toren und festigt damit den unglücklichen "Dänemark-Fluch", der seit mehr als einem Jahrzehnt anhält.
Ein schatten der vergangenheit: die serie geht weiter
Acht Monate vor dem Heim-WM-Start in Deutschland ist die Bilanz alarmierend. Trotz der Abwesenheit von zwei dänischen Superstars – Welthandballer Mathias Gidsel und Abwehrchef Magnus Saugstrup – blieb das deutsche Team erneut ohne Erfolg. Emil Nielsen hütete zwar das dänische Tor, doch die Abwehr der DHB-Auswahl offenbarte erneut deutliche Schwächen. Das 28:36 aus Kopenhagen am Freitag ist somit nur die Vorgeschichte zu einem weiteren enttäuschenden Abend.
Torhüter Andreas Wolff konnte in der ersten Halbzeit mit neun Paraden überzeugen und Spielmacher Juri Knorr brillierte mit acht Treffern. Doch in den entscheidenden Minuten des Spiels verlor Deutschland die Nerven und ließ die Dänen davonziehen. Die schnellen Ballverluste in der 24. und 25. Minute waren hierbei ein entscheidender Faktor. Teammanager Benjamin Chatton analysierte nach der Pause treffend: „Grundsätzlich spielen wir eine sehr gute erste Halbzeit, berauben uns dann innerhalb von wenigen Minuten mit technischen Fehlern in einer besseren Halbzeit-Situation.“

Die sommerpause naht – und die wm-gruppenenge
Nach dem Saisonendspurt in den Klubs geht es nun für die Handballer in die Sommerpause. Am 10. Juni werden in München die WM-Gruppen ausgelost, bevor im Herbst die EM-Qualifikation mit den Duellen gegen Belgien (5. November in Berlin) und die Slowakei auf die deutsche Mannschaft wartet. Die DHB-Auswahl präsentierte zudem ein Promi-Quartett als Botschafter für die Heim-WM, doch die jüngsten Ergebnisse lassen Zweifel aufkommen, ob die Mannschaft in Topform in die Weltmeisterschaft starten wird.
Die Lanxess Arena in Köln war mit 19.750 Fans ausverkauft, doch die Euphorie konnte nicht in einen Sieg umgewandelt werden. Justus Fischer glich zwar zum 25:25 aus (45.), doch die dänische Abwehr hielt stand. David Späth im Tor zeigte zwar eine verbesserte Leistung mit einer parierten Siebenmeter, doch es war bereits zu spät. Das Ergebnis ist ein Weckruf für die deutsche Mannschaft: Die "dummen Fehler", die Gislason immer wieder kritisiert, müssen abgestellt werden, wenn Deutschland auch nur eine Chance im Heim-WM-Turnier haben will. Die Zeit drängt.
