Handball-euphorie in berlin: können die füchse im finale wirklich gewinnen?

Berlin bebt! Nach dem fulminanten Halbfinalsieggegen den Titelverteidiger SC Magdeburg ist die Aufbruchstimmung bei den Füchsen Berlin kaum noch zu bremsen. Doch Geschäftsführer Bob Hanning mahnt zur Vorsicht: „Gewonnen ist noch lange nichts.“ Am Sonntag steht das Champions League Finale gegen Rekordsieger FC Barcelona an – und das verspricht ein Kampf der Titanen zu werden.

Die taktik entscheidet: momentum ist alles

Hanning betonte, dass im Final Four nicht die beste Mannschaft gewinnt, sondern die, die sich am besten vorbereitet hat und das Momentum nutzt. „Wir haben das im Halbfinale definitiv gehabt“, so der Manager. Der Sieg gegen Magdeburg mit 40:35 war ein Statement, doch Barcelona ist eine ganz andere Hausnummer. Nationalspieler Tim Freihöfer drückte die Entschlossenheit des Teams aus: „Ich will mir nicht noch einmal die Silbermedaille umhängen lassen.“ Die Erinnerung an die knappe Niederlage im Vorjahr schmerzt noch immer.

Besonders spannend wird es, wie die Berliner die Angriffsbemühungen von Barcelona unterbinden können. Kapitän Dika Mem, der ab 2027/28 das Trikot der Füchse tragen wird, warnte vor einem „harten Spiel“ und bezeichnete Barcelona als eine der besten Mannschaften der Welt. Die Aufmerksamkeit gilt insbesondere dem Welthandballer Mathias Gidsel, der zweifellos für zahlreiche Treffer sorgen wird. „Es wird schwer, ihn zu stoppen“, so Mem.

Doppelte chance für berlin: auch die jugend fiebert mit

Doppelte chance für berlin: auch die jugend fiebert mit

Die Füchse Berlin träumen von einem historischen Doppelpack. Nicht nur das Profiteam, sondern auch die Berliner U18-Mannschaft hat es in die Lanxess Arena geschafft und trifft dort am heutigen Vormittag auf GOG Handbold aus Dänemark. „Das ist mit Abstand die stärkste Mannschaft“, so Hanning, der den jungen Spielern ebenfalls viel zutraut. Die Atmosphäre in Köln ist elektrisierend, die Fans sind bereit – und die Füchse wollen sich revanchieren. Die Chance auf den ersten Königsklassen-Triumph in der Vereinsgeschichte ist greifbar, doch der Weg zum Titel führt noch einmal über ein extrem schwieriges Spiel. Die Vorbereitung war intensiv, die Strategie ist ausgearbeitet – nun zählt es, im entscheidenden Moment die Nerven zu behalten und das Momentum zu halten. Denn eines ist klar: Nur die Mannschaft, die an ihren Fähigkeiten zweifellos festhält, wird am Ende jubeln können.