Handball-dynastie: emily vogel und ihre erfolgreiche mutter andrea bölk
- Eine familie schreibt handballgeschichte
- Die besondere beziehung: mutter als vorbild und vertraute
- Die sportlichen wurzeln: von der oma zur enkelin
- Früher erfolg und klare ziele
- Lob und anerkennung: stolz auf den weg
- Neues leben in budapest: erfolge und ein neues zuhause
- Ein haus in budapest: verwurzelung und zukunft
Eine familie schreibt handballgeschichte
Emily Vogel, geborene Bölk, gehört zu den Top-Handballspielerinnen Deutschlands. Doch ihre Erfolge stehen nicht allein – sie setzt eine beeindruckende Familiendynastie fort. Ihre Mutter, Andrea Bölk, war bereits 1998 Weltmeisterin mit der deutschen Nationalmannschaft. Diese sportliche Tradition prägt Emily bis heute und verbindet die beiden Frauen auf besondere Weise, trotz räumlicher Distanz.

Die besondere beziehung: mutter als vorbild und vertraute
In einem Beitrag von Sky Sport im Format “Gamechangerinnen” sprachen Emily Vogel und Andrea Bölk offen über ihre Beziehung. Andrea Bölk beschreibt, dass sie nach wie vor die Person ist, die ihre Tochter am besten kennt. “Viele kommen auf mich zu und sagen: Mein Gott, die ist ja genau so wie du”, so die ehemalige Weltmeisterin über die Ähnlichkeiten zu ihrer Tochter. Die Unterstützung der Familie war und ist entscheidend für Emilys Karriere.

Die sportlichen wurzeln: von der oma zur enkelin
Die Liebe zum Handball ist tief in der Familie verwurzelt. Bereits Emilys Oma spielte für die DDR-Nationalmannschaft, und auch ihr Vater war ein erfolgreicher Handballspieler. Diese sportliche Umgebung prägte Emily Vogel von klein auf. “Sie war immer ehrgeizig, hat immer Gas gegeben und hatte die Unterstützung von uns”, berichtet Andrea Bölk über die Förderung ihrer Tochter.
Früher erfolg und klare ziele
Schon in jungen Jahren zeigte Emily Vogel ihr großes Talent. Mit 16 Jahren wurde sie zur besten Nachwuchsspielerin Deutschlands gekürt. Frühzeitig hegte sie den klaren Wunsch, zu den erfolgreichsten Handballspielerinnen Deutschlands zu gehören. Die Erfolge und Geschichten ihrer Mutter dienten ihr dabei als Inspiration und Motivation. “Ich hab das nie als Druck empfunden, für mich war das wie so ein Ziel, das ich anfassen konnte”, erklärt die 27-Jährige.
Lob und anerkennung: stolz auf den weg
Andrea Bölk bewundert den Weg ihrer Tochter sehr. “Ich ziehe schon echt den Hut vor ihr, dass sie die negativen Seiten, die man zum Glück auch erfährt, dass sie die zur Seite legt und immer nach vorne schaut.” Trotz der Herausforderungen und Rückschläge bewahrte Emily Vogel stets eine positive Einstellung und einen unerschütterlichen Willen zum Erfolg.
Neues leben in budapest: erfolge und ein neues zuhause
Im Jahr 2020 zog Emily Vogel aus beruflichen Gründen nach Budapest, Ungarn. Mit ihrem Verein Ferencváros Budapest feierte sie bereits zwei Meistertitel und vier Pokalsiege. Trotz der Entfernung zur Familie hat sie eine enge Beziehung zu ihrer Mutter, die stolz auf ihren Weg ist. “Das waren bis jetzt alles richtige Schritte und von daher ist sie hier sehr gut aufgehoben in Budapest.” Im Januar verlängerte sie ihren Vertrag um weitere zwei Jahre plus Option.
Ein haus in budapest: verwurzelung und zukunft
Kurz nach der Vertragsverlängerung verkündete Emily Vogel auf Instagram, dass sie zusammen mit ihrem Ehemann Simon ein Haus in Budapest gekauft hat. Sie fühlt sich in der ungarischen Hauptstadt sehr wohl und pendelt regelmäßig zwischen Ungarn und Deutschland. “Ich flieg oft von zu Hause nach zu Hause” beschreibt sie ihre Situation.
