Handball-deutschland trauert um klaus-heinrich deckmann – ein leben für den sport
Trauer um eine handball-legende
Mit tiefer Betroffenheit hat die Handballwelt Abschied von Klaus-Heinrich Deckmann genommen. Der Jurist und langjährige Funktionär verstarb am 30. Januar im Alter von 89 Jahren. Sein Engagement für den Handballsport war beispielhaft und wird in Erinnerung bleiben. Deckmann war eine prägende Figur, die über Jahrzehnte die Entwicklung des Handballs in Deutschland mitgestaltet hat.

Würdigung durch den dhb
Im Jahr 2011 wurde Klaus-Heinrich Deckmann aufgrund seiner herausragenden Verdienste um den Handballsport zum Ehrenmitglied des Deutschen Handballbundes (DHB) ernannt. Diese Auszeichnung unterstrich sein unermüdliches Engagement und seine Expertise in allen Bereichen des Handballs. Er war eine Stütze für den DHB und trug maßgeblich zur Professionalisierung des Sports bei.
Die anfänge beim tsv doppeleiche viöl
Seine Funktionärslaufbahn begann Klaus-Heinrich Deckmann bereits 1960 als Handballobmann beim TSV Doppeleiche Viöl. Hier legte er den Grundstein für sein späteres Engagement auf höherer Ebene. Schon früh zeigte sich sein Organisationstalent und seine Leidenschaft für den Handballsport. Diese frühen Erfahrungen prägten seine Arbeitsweise und führten ihn zu weiteren Verantwortungsübernahmen.
Aufstieg im handballverband schleswig-holstein
1970 wurde er Rechtswart im Bezirk Nord des Handballverbandes Schleswig-Holstein. Nur vier Jahre später, 1974, übernahm er das Amt des 1. Vorsitzenden im selben Bezirk. Diese Position bekleidete er bis 1991 und prägte die handballerische Entwicklung in der Region maßgeblich. Parallel dazu wurde er 1974 Vorsitzender des Verbandsschiedsgerichtes im Norddeutschen Handball-Verband – eine Funktion, die er ebenfalls bis 1991 ausübte.
Expertise im bundessportgericht
Seine juristische Expertise brachte Klaus-Heinrich Deckmann ab 1980 im Bundessportgericht ein, wo er zunächst als Beisitzer tätig war. 1996 wählte ihn der Bundestag in Erfurt zum Vorsitzenden des Bundesgerichtes. Diese Position übte er mit großer Umsicht, Kompetenz und Sachverstand aus, stets darauf bedacht, faire und gerechte Entscheidungen zu treffen.
Ein leben im dienst des handballs
In der Begründung für seine Ernennung zum Ehrenmitglied wurde bereits 2011 hervorgehoben, dass Klaus-Heinrich Deckmann sich über 50 Jahre für den Handballsport engagiert hatte. Seine pflichtgemäße Amtsausübung, sein Sachverstand und sein vorbildliches Verhalten zeichneten seine Persönlichkeit aus. Er war ein Mann der Tat, der stets das Wohl des Handballs im Blick hatte.
Sein vermächtnis
Klaus-Heinrich Deckmann hinterlässt eine Lücke im deutschen Handball. Sein Engagement und seine Expertise werden fehlen. Er wird als ein Mann in Erinnerung bleiben, der sein Leben dem Handballsport gewidmet hat und dessen Entwicklung maßgeblich mitgestaltet hat. Sein Vermächtnis wird weiterleben und zukünftige Generationen von Handballern inspirieren.
