Handball-bundesliga: lizenzierung steht – stabilität trotz wirtschaftlicher herausforderungen

Die Handball-Bundesliga atmet auf: Alle 36 Bewerber für die Lizenzen in den beiden Profi-Bundesligen haben grünes Licht erhalten. Eine gute Nachricht für die Fans und ein Zeichen für die wachsende wirtschaftliche Stabilität des deutschen Profi-Handballs.

Keine negativen lizenzentscheidungen – ein erfolg für die liga

Keine negativen lizenzentscheidungen – ein erfolg für die liga

Nach intensiver Prüfung der eingereichten Unterlagen und „konstruktiven“ Lizenzgesprächen mit den Klubs hat die Lizenzierungskommission des Handball-Bundesliga e. V. alle Bewerber für die kommende Saison 2026/27 positiv bewertet. Das bedeutet, sowohl die Daikin Handball-Bundesliga als auch die 2. HBL können ihre Teams ohne Einschränkungen begrüßen – vorausgesetzt, diese erfüllen die sportlichen Qualifikationskriterien. Die durch die Ordnung zur Lizenzierung vorgeschriebene Reduzierung von negativem bilanziellen Eigenkapital wird konsequent weiterverfolgt, so Rolf Nottmeier, der Vorsitzende der Kommission.

Die erfreuliche Nachricht, dass sich die wirtschaftliche Stabilität der Handball-Bundesligisten trotz schwieriger gesamtwirtschaftlicher Bedingungen weiter verbessert hat, wurde am Mittwoch bekannt gegeben. Die Liga selbst teilt mit, dass es im aktuellen Lizenzierungsverfahren keine negativen Entscheidungen gab – ein deutliches Zeichen für die gesunde Entwicklung des Sports in Deutschland. Allerdings müssen „einige wenige“ Klubs in der kommenden Spielzeit Auflagen erfüllen. Die Namen dieser Vereine behält die Liga vorerst für sich.

Die Lizenzierungskommission, bestehend aus Experten wie Rolf Nottmeier, Olaf Rittmeier und Frank Bohmann, achtet penibel auf die finanzielle Leistungsfähigkeit der Vereine, aber auch auf infrastrukturelle und rechtliche Aspekte. Das Lizenzierungsverfahren dient nicht nur der wirtschaftlichen Stabilität, sondern auch einem fairen Wettbewerb und der Integrität des Sports. Es geht darum, die Basis für eine erfolgreiche Zukunft des deutschen Profi-Handballs zu schaffen.

Die Entscheidungen über die Aufsteiger aus den 3. Ligen in die 2. Bundesliga folgen in den kommenden Wochen. Bis dahin bleibt die Handball-Bundesliga in Bewegung und blickt optimistisch in die Zukunft – gestärkt durch die positive Lizenzierung und die wachsende Begeisterung für den Handballsport.