Hamann schockt: musialas gehalt sprengt bayerns budget!
Die Entsetnis ist perfekt: Dietmar Hamann, ehemaliger Nationalspieler und scharfer Kritiker, hat im neuen Auszug aus seinem Buch „Der Spielverderber“ eine Bombe platzen lassen. Er wirft dem FC Bayern eine unkontrollierte Gehaltsstruktur vor, die vor allem durch die astronomischen Bezüge von Jamal Musiala befeuert wird. Ein Detail, das bisher kaum in den Medien thematisiert wurde, sorgt nun für massive Kritik.

Die musiala-explosion: mehr als erwartet?
Hamann behauptet, dass Musialas Vertrag weit über die kolportierten 25 Millionen Euro jährlich hinausgeht. „Sein Vertrag ist genauso langfristig angelegt wie der von Davies und sieht meines Wissens bis zu 30 Millionen Euro im Jahr, zuzüglich Beraterhonorar“, so der Ex-Profi. Diese Summe, so Hamann, sei für einen 22-Jährigen schlichtweg unverhältnismäßig. Das Gehalt müsse Alarmglocken schrillen lassen – und das aus gutem Grund.
Die Situation spitzt sich zu, denn Hamann sieht ein generelles Problem bei den Münchner Gehaltsstrukturen. Der Einfluss der Berater sei so stark geworden, dass sie faktisch die Entscheidungen beim FC Bayern treffen würden. „Bei Real, Barca, PSG, Liverpool und City entscheidet der Verein, beim FC Bayern entscheiden die Berater. Oder sonst wer.“ Beispiele wie die gescheiterte Verlängerung mit Leroy Sané und die zähen Verhandlungen mit Dayot Upamecano belegen diesen Trend.
Die Erwartungshaltung steigt ins Unermessliche: Musiala wird nicht länger nur als Talent gesehen, dem man einiges durchgehen lassen kann. Vielmehr wird er nun als Spitzenverdiener betrachtet, der mehr einstreicht als der Kapitän von England. Die Forderung nach Leistung ist dementsprechend hoch. Und das, obwohl der Spieler noch jung ist und sich noch entwickeln muss.
Luis Díaz, der kürzlich zu Bayern kam, habe sein Gehalt im Vergleich zu Liverpool mindestens verdoppelt, so Hamann. Kimmichs Vertrag wurde mit ähnlichen Bezügen um vier Jahre verlängert – ein Risiko, das mit 34 Jahren noch schmerzhafter werden könnte. Die Summen steigen ins Unermessliche, während die Konkurrenz in der Liga zurückbleibt. Der FC Bayern muss sich dringend fragen, ob dieser Weg nachhaltig ist.
Die Zahlen lügen nicht: Hamann hat den Finger auf eine Wunde gelegt, die den Verein in seiner strategischen Ausrichtung gefährdet. Wenn der Einfluss der Berater weiterhin ungebremst bleibt, könnte das Gehaltsgefüge des FC Bayern bald völlig aus dem Ruder laufen – und der sportliche Erfolg leidet darunter.
